
"Turbulence erfährt die gleichen Fehler im Management, die die NSA seit mindestens Ende des Kalten Krieges plagt", so Mitglieder des Komitees. Die Bedrohung sollte man weniger im Cyberspace sondern vielmehr bei der Umstrukturierung der eigenen Organisation sehen, so die Komiteemitglieder weiter. NSA-Sprecher Ken White sah die öffentliche Befragung dem hingegen als hinterlistig an, die Fragen wären im Vorfeld vorbereitet worden. Der Kongress hatte bereits im Jahr 2004 der NSA wegen schlechter Ergebnisse bei Spionageprogrammen die Erlaubnis versperrt, gänzlich autonom zu handeln. Schon damals wollte man mit diesem Beschluss deren Führung zu einer effektiveren Arbeit zwingen.
Der Vorgänger, das Data-Mining-Projekt Trailblazer wurde bereits im August 2005 wegen ähnlicher Probleme eingestellt. Auch warf man den Vertretern der NSA vor, die Stückelung von Turbulence in unterschiedliche kleinere Projekte diene zumeist der Verschleierung, damit Kongress und Pentagon leichter den Überblick verlieren würden. Für ein großes, teures Unternehmen anstatt vieler kleiner hätte man viel häufiger die Erlaubnis bei den entsprechenden Kontrollstellen einholen müssen.
18 Monate nach Beginn der Arbeiten an der globalen 10-Gigabit-Überwachung stellt man fest, dass sich dieses Unterfangen als weit schwieriger darstellt, als man zunächst annahm. Die wahnsinnige Menge an Datensätzen, die man jede Sekunde erfassen, verwalten, analysieren und ablegen muss, bereiten den Geheimdienstlern enorme Probleme. Eigene Sicherheitsvorschriften verbieten es theoretisch den Mitarbeitern die Datensätze dann einer sinnhaften und personenbezogenen Datensammlung zuzuführen. Soweit die Theorie...
Zwei Drittel aller vor geraumer Zeit festgestellten Mängel bei der Sicherheit bestehen weiterhin bis dato, rund 500 Laptops sind verschwunden, wird in einem Bericht mitgeteilt. Und dort wo die klaffenden Lücken angeblich gefüllt wurden, handelt es sich um so triviale Bereiche wie zum Beispiel um einen verbesserten Passwortschutz für hauseigene Server. Nur 44 Prozent der Festplatten aller Laptops der Agenten sind wie vorgeschrieben verschlüsselt. Und dies obwohl hochgradig sensible Daten von US-Bürgern und wieviele Steuern sie in den Vorjahren gezahlt haben dort gespeichert sind. John Pescatore vom SANS Institute dazu:
"Das eigentliche Thema sei, dass Behörden ab dem Zeitpunkt der Entdeckung eines Sicherheitsproblems horrend lange brauchten, es abzustellen. Das Problem sei üblicherweise gerade nicht, dass keine Verbesserungsversuche gestartet würden, die Behörden würden bloß nie damit fertig werden."
News Redaktion am Montag, 09.04.2007 14:39 Uhr
NSA-Sprecher Ken White sah die öffentliche Befragung dem hingegen als hinterlistig an, die Fragen wären im Vorfeld vorbereitet worden. na das ist aber auch ne frechheit !!! kann doch nicht angehen das man sich vorher gedanken macht was man fragen möchte. [QUOTE=gulli:new ...
Alles Ablenkung ... ...
Nicht machbar, nicht finanzierbar, nicht kontrollierbar, die technischen Möglichkeiten der non-US Geheimdienste und Profis sind extrem. So wie auch die zu bewältigende Datenflut. Manipulation, Filz und der typische US- Profilierungswahn einzelner, machen das ganze noch zusätzlich schwierig. Die h ...
Da stellt sich für mich wieder mal die Frage: "Wer überwacht die Überwacher?" Man sieht ja hier wieder sehr gut, dass sie genauso fehlerhaft sind, wie alle Menschen. rund 500 Laptops sind verschwunden, wird in einem Bericht mitgeteilt. Kann mir auch keiner erzählen, dass persà ...
Auf einem Hearing des US-Kongresses wurden Sprecher der NSA von den Kongressabgeordneten bezüglich des Projektes Turbulence mit kritischen Fragen überhäuft. Deutlich war die wachsende Ungeduld der Abgeordneten gegenüber der Leitung des Geheimdienstes NSA (National Security Agency) zu spüren. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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