
"Ich werde 5 EUR im Monat spenden an den AK Vorratsdatenspeicherung, wenn 500 Menschen das Gleiche tun", so der Aufruf auf Pledgebank. Ist das Limit erreicht, werden die künftigen Spender unterrichtet. Das Schöne an der Idee: ist der Aufruf erfolgreich, könnten die Aktivisten mit einem festen monatlichen Budget kalkulieren. Kommt es nicht zustande, fließt kein Geld.
Auf Zukunftssicherheit ausgerichtet wird damit die Initiative, die auf ihrer Infoseite zu weiteren Aktionen aufruft: Kommenden Samstag, den 14. April wird unter dem Motto "Freiheit statt Angst" zu einem Protestmarsch in Frankfurt am Main gegen die ausufernde Überwachung durch Staat und Wirtschaft aufgerufen.
Auch anschließend wird der Kampf um die Privatsphäre nicht beendet sein. Aktuell informiert der Arbeitskreis auf der Bloggerkonferenz re-publica. In der kommenden Woche berät das Kabinett über den aktuellen Entwurf zur Vorratsdatenspeicherung. Ungeachtet des Ergebnisses wird auch anschließend noch einiges zu verteidigen und zu erkämpfen sein. Es bleibt zu hoffen, dass sich eine ausreichende Zahl von Unterstützern findet, die 5 Euro im Monat für den Schutz ihrer Freiheitsrechte zu spenden bereit sind.
News Redaktion am Freitag, 13.04.2007 15:22 Uhr
@ Brest lese Dir das mal genau durch .... da Du ja für nichts bezahlst ... auch nicht die GEz :D ... ist mir schon klar , was du von der Spende hälst .... aber leider ist nichts umsonst Der Aufwand , für die ganzen Aktionen ist erhablich ...... ...
Also wer spendet, hat's nicht kapiert! Entweder man arrangiert sich gegen die Maßnahmen oder man lässt es bleiben. Daß aber erst Geld ins Spiel kommen muss, ist ein Zeichen der Zeit, daß wohl ohne Geld nix mehr geht! Auf keinen Fall spenden, spendet lieber an die armen Menschen, die kein zuhaus ...
Gute Sache eigentlich wollte ich nur den Thread ein wenig nach oben bringen vlt. ist ja der eine oder andere noch zur Spende bereit. ...
Tolle Sache und sollte von jedem untertützt werden, der den Spruch "Die Gedanken sind frei" nicht de facto ad absurdum führen will. :T ...
http://de.indymedia.org/2007/04/173063.shtml Hier ein Bericht zur Demo auf Indymedia. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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