
Dies das Fazit aus den Gesprächen, die in Deutschland und in der Schweiz mit Bundeskanzlerin Merkel bzw. der Schweizerischen Stiftung für Konsumentenschutz geführt wurden. In Deutschland setzt sich die IFPI dafür ein, dass Provider Kunden kündigen dürfen, wenn diese gegen das Urheberrecht verstoßen. Weiter soll (wie üblich) das Recht auf Privatkopie weiter beschnitten und das deutsche Urheberrecht auf das "US-amerikanische Schutzniveau" gehoben werden.
In der Schweiz hingegen erstaunt die IFPI mit Forderungen nach stärkeren rechtlichen Hürden gegen das Umgehen von Kopierschutz - die Technik solle stärker geschützt werden, weil sie, wie heise zitiert, "neue, konsumentenfreundliche Angebote überhaupt erst ermöglichen" würde. EMI hat als erstes der großen Label angekündigt, auf eben die Techniken ohnehin verzichten zu wollen, deren stärkeren Schutz die IFPI fordert.
Was jedoch in der Natur der Sache liegt: Lobbyverbände neigen dazu, träger zu reagieren als die von ihnen vertretenen Unternehmen. Und wenn bei den Labels langsam die Botschaft ankam, dass die Kunden kundenfreundliche Produkte wollen, ist es hoffentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis diese Information auch bis zur IFPI durchsickert.
News Redaktion am Freitag, 11.05.2007 13:49 Uhr
Hi, Hui, Provider sollen Kunden kündigen DÜRFEN? Was für eine Wortwahl!:rolleyes: Das ergibt mit der Vorartdatenspeicherung alles Sinn, zumal einige Provider das wohl sowieso gerne umsetzen werden wie z.B. die damaligen Fälle bei 1&1 usw gezeigt haben. Ich frage mich nur wozu man die riesen ...
In Deutschland setzt sich die IFPI dafür ein, dass Provider Kunden kündigen dürfen, wenn diese gegen das Urheberrecht verstoßen. Das ist doch nur logisch, da ansonsten der Provider als Mitstörer doch selbst in Haftung genommen werden kann. Wohl wegen anhalten ...
lol :D welch eine antithese XD USA regelungen haben kein niveau! (siehe waffenbesitz) Wandang evtl. ist damit das Niveau der Schadensersatzforderungen gemeint. lustig ist eher, das Frau Merkel meint, dass kleinkarierte Änderungen am Verhalten der Konsumenten etwas ändern ...
Naja, die IFPI (und im Besonderen deren oberster Chef) ist ja für ihre Resistenz gegenüber Fakten bekannt. :D nett gesagt:D mensch ne.... Weiter soll (wie üblich) das Recht auf Privatkopie weiter beschnitten und das deutsche Urheberrecht auf das ...
Naja, die IFPI (und im Besonderen deren oberster Chef) ist ja für ihre Resistenz gegenüber Fakten bekannt. :D ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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