
So weit die Theorie: in der Praxis existiert bisher ein Iconset, welches als PDF unter CC-BY- Lizenz von Wetterfrosch zur Verfügung gestellt wurde. Der Plan: wie die verbreiteten Icons zu Creative Commons-lizenzierten Inhalten sollen auch die Datenschutz-Icons zum Quasistandard werden, möchte man leicht verständlich und ohne viel legalesische Umschreibungen den Usern mitteilen, welche Daten wie und wozu gespeichert werden.
"Vorläufiger Höhepunkt sollte dann in naher Zukunft einmal ein kleiner Webservice sein, mit dem sich einfache Schaubild-Websites erstellen lassen, die die Datenschutzerklärung visuell ansprechend darstellen und als Textform auch in mehreren Sprachen übersetzt. Wenn sich jemand für die Programmierung berufen fühlt, kann er oder sie sich gerne melden",
so Wetterfrosch, der mit Sicherheit auch einige Pixler gebrauchen könnte, die transparente Einzelicons herstellen oder eine passende Typografie entwerfen. Der Anklang in der Blogosphäre ist hoch, kritische Stimmen werden - unvermeidlicherweise - ebenfalls laut.
In der Tat könnte das Iconset für viele Webmaster ein nützliches Mittel sein, leicht verständlich User aufzuklären. Darüber hinaus könnte die Verbreitung der ins Auge fallenden Icons das Bewusstsein der Surfer für die allgemeine Logging- und Speicherwut schärfen. Viele Webmaster werden beim Konstruieren der passenden Sets jedoch ihre liebe Mühe haben - so werden vielleicht Apache-Logs anders gehandhabt als Kundendaten in einem Shopsystem, Cookie- und Accountdaten anders als IP-Adressen, und so weiter. Angebote von Drittanbietern - man denke nur an Googles Blogger.com - unterliegen der Datenspeicherung durch eben diese Anbieter, auf die der Webmaster keinen Einfluss hat, und so weiter.
Von daher gibt es noch einiges zu tun, und am Ende wird vermutlich keine eierlegende Wollmilchsau der Datenschutzerklärungen stehen. Aber wenn sich das Iconset zumindest dort durchsetzt, wo es verwendet werden kann, wäre schon einiges erreicht.
News Redaktion am Mittwoch, 16.05.2007 16:28 Uhr
Haben das damals nicht die Ägypter schon gemacht ? Das muss ja irgendwie schief gelaufen wein weil verwendet wirds ja nichtmehr ;) Im ernst: Eigentlich n'e nette idee, solage die Icons nicht schon irgendwie geschützt sind, es nicht mehr als 20 stück (wegen der übersicht) gibt... ...
Optimal :T Auch wenn LemonDrops meint, es wäre etwas für faule und dumme Leute, ich finde mit so jemandem muss jeder Webmaster rechnen und es ist auch gut für normale User, die nicht unbedingt faul/dumm sind. ...
Nein, eine Datenschutzerklärung aus Icons. Eine AGB aus Icons wäre aber auch toll. :) ja stimmt sorry !:D ...
hört sich doch gut an - ne AGB aus Icons !:D Nein, eine Datenschutzerklärung aus Icons. Eine AGB aus Icons wäre aber auch toll. :) ...
hört sich doch gut an - ne Datenschutzerklärung aus Icons !:D ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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