
Den kompletten Clickstream, die vollständige Surfhistory ständig und überall teilen: das ist die Idee hinter Cluztr, die versprechen, damit Bookmarks gänzlich überflüssig machen zu wollen. Die eigene Surfgeschichte wird darüber hinaus mit den Gewohnheiten anderer User verglichen, die Historys "ähnlicher" Nutzer kann man sich anschließend empfehlen lassen. Der Selfmade-Glasuser im Web2.0? Das muss nicht sein, entwarnt Cluztr.
Man werde auf sicheren Verbindungen generell nicht mehr getrackt, darüber hinaus könne man das Usertracking nach Belieben ein- und ausschalten. Eine Whitelist von Seiten, deren Aufruf nicht via Cluztr veröffentlicht werden soll, kann man ebenso anlegen wie man die eigene Suchgeschichte bei Bedarf editieren oder löschen darf.
Wie das allerdings praktiziert wird, steht auf einem anderen Blatt. Während die ganzen Social-Bookmark-Sites das aktive Handeln des Users voraussetzen, will er einen interessanten Link veröffentlichen, setzt Cluztr auf das umgekehrte Prinzip: per Default macht man sich und seine Surfgewohnheiten öffentlich, im Nachhinein kann man Einschränkungen vornehmen, Seiten ausschließen oder problematische Surf-Vorfälle löschen.
Aber immerhin - man wird vom Einzelgänger zum "sozialen" User. Teilhabe an der Community, erkauft durch die weitgehende Transparenz des eigenen Verhaltens - irgendwie kommt einem das auch vom Reallife langsam bekannt vor.
News Redaktion am Montag, 21.05.2007 14:05 Uhr
Sepulpa du kapitalist!!! is klar das du nochmehr geld willst. OT: die idee is beknackt und nur was für den next-lvl-dau! der benutzt am besten noch den i-exploer 5 und klickt ganz viele bunte adds an :T sowas ist abartig und ich muss von sowas nahezu kotzen! hmm vllt finden sich dort auch pedos ...
Was gibt es für Werber besseres als User die ihre Werbung selbst ordern? Sowas fände ich absolut abartig :dozey: Aber dass es immer noch Idioten gibt, die absolut alles über sich ihrer Außenwelt mitteilen wollen... ...
hmm ... jo is ja kaum noch auszuhalten welcher schrott von der breiten masse akzeptiert wird und das das ach so tolle web 2.0 auch dinge wie ajax keylogger, welcher jede tasteneingabe in ein formular mit loggen (egal ob man es absendet oder nicht), hervorgbracht hat ist ja auch ein echter meilenstei ...
Also ich find die Idee Absolut genial! Das Potential das dahinter steckt ist unglaublich groß. ich würde es sogar erweitern und die Userdaten (nach zusimmung natürlich) an Werbeanbieter Verkaufen die das anbieten was der User sucht und den User an den einnahmen beteiligen. Auch Versteigerungen ...
Die Menschen, die nen Blog betreiben, irgendwo ihr Leben als Fotostrecke hochladen oder in irgendwelchen Communities allen interessierten ihr (nahezu) komplettes Leben näherbringen, würden das sicherlich mit "JA!" beantworten. "Blacklist" statt "Whitelist" heissen? 1) stimmt ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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