
Bereits in Deutschland hatte sich gezeigt, dass das Thema Datenschutz und Überwachung - anders noch als vor drei Jahren - immer mehr Menschen auf die Straße bringt. 2.000 Menschen demonstrierten im April in Deutschland. Und auch in Österreich sieht man die Grundrechte in Gefahr, auch dort steht die Totaldurchleuchtung des Surfverhaltens jedes einzelnen Bürgers an.
"Mit der Vorratsdatenspeicherung stellt die EU und der Staat jeden Bürger unter Generalverdacht. Privat und unbeobachtetes Telefonieren, Kommunikation über E-Mails, Internetsurfen wird nach aktueller Planung schon sehr bald nicht mehr möglich sein. ... Die Gesetzesänderung sieht vor, Telekommunikationsdaten, die bisher nicht gespeichert werden durften, mindestens ein halbes Jahr lang für die Strafverfolgung aufzubewahren. Wer wann mit wem telefoniert oder E-Mails geschrieben hat wird ebenso erfasst, wie die Adressen von besuchten Websites,"
so die Presseerklärung der österreichischen Piraten, die gemeinsam mit der KPÖ und der Wiener Künstlergruppe monochrom zur Teilnahme an der Demo kommenden Donnerstag an der Uni Wien aufruft.
Weitere Gruppen sind eingeladen, mit zum Protest aufzurufen und sich der Demonstration anzuschließen. Insbesondere die Überwachung datensensibler Stellen wird von den Piraten angeprangert:
"Zunehmend wird klar, dass die immer breitere Überwachung der gesamten Bevölkerung die Arbeit von Beratungsstellen wie Seelsorge ebenso wie die Möglichkeit zum unbefangenen demokratischen Engagement stark beschränkt.
"Weiters sehen wir die Rechte von Berufsständen wie Journalisten und Ärzten auf wackeligen Beinen, deren Tätigkeit Vertraulichkeit und anonyme Kommunikation erfordert. Was passiert, wenn beispielsweise ein Reporter seine Quellen nicht mehr schützen kann?",
fragt Florian Hufsky, Sprecher der Piratenpartei Österreich. Die Antworten der Regierungskoalition bleibt abzuwarten - bislang hat das Aussitzen ja gut funktioniert.
News Redaktion am Montag, 04.06.2007 17:33 Uhr
und was haben wir davon? die deppen die auf die polizisten einschlagen verprügeln leute die nur ihren job machen, vllt sogar genauso denken wie wir (man höre und staune, nicht jeder polizist steht hinter stasi 2.0) und liefern damit den schäubles dieser welt nur noch mehr argume ...
und was haben wir davon? die deppen die auf die polizisten einschlagen verprügeln leute die nur ihren job machen, vllt sogar genauso denken wie wir (man höre und staune, nicht jeder polizist steht hinter stasi 2.0) und liefern damit den schäubles dieser welt nur noch mehr argumente... erst vorhin ...
Ist immer noch besser als daheim sitzen und herumjammern "Demonstrieren bringt ja eh nix...". Das ist das Problem, sehr sehr viele Leute denken wie du. Und weil es tatsächlich nichts bringt nur friedlich zu demonstrieren, zeigen zum Glück einige, dass es auch ernster geh ...
Demonstrieren bingt da nix Ist immer noch besser als daheim sitzen und herumjammern "Demonstrieren bringt ja eh nix...". Das ist das Problem, sehr sehr viele Leute denken wie du. ...
Ob man will oder nciht, wenn es so weiter geht geraten wir uner völlige Kontrolle. Alles wird dokumentiert. Das ganze Surfverhalten. Demonstrieren bingt da nix! ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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