
Die amerikanischen Gesetzgeber befürworteten mit einer deutlichen Mehrheit den Gesetzesentwurf, der Software-Entwicklern und Distributoren klar vorschreibt, dass diese das Einverständnis des Users explizit einholen müssen, bevor auf dessen Rechner ein solches Programm installiert werden darf. Kostenlose PC-Spiele für Kinder als Fänger anzubieten und dabei die verwendete Spyware nicht zu erwähnen, ist demnach demnächst in den USA verboten. Die Softwareindustrie hatte sich ohne Erfolg versucht dagegen zu wehren. Die neue Regelung könnte deren Aussage nach die Innovation der Sparte beeinträchtigen und das Investment der Firmen schmälern. Die Vertreter der Softwareunternehmen hatten einen alternativen Entwurf des Repräsentantenhauses bevorzugt, der zwar einerseits den arglistigen Missbrauch von Spyware unter Strafe stellt - den Firmen aber andererseits keine grundsätzlichen Regeln im Umgang mit der Installation und Deklaration von Programmen vorschreibt.
Spyware hat sich auch in den USA zu einem großen Problem entwickelt und bereitet vielen Anwendern Kopfweh. Eine Vielzahl der spionierenden Schädlinge wird auf den heimischen Rechner durch einen Virus, kostenlose Anwendersoftware oder durch herunter geladene Spiele eingeschleust. Wer nichts gegen diese Plage tut, dessen Rechner wird deutlich in seiner Geschwindigkeit abgebremst, bringt diesen eventuell zum Absturz und begräbt den Anwender förmlich unter einer Masse von ungewollten Werbebannern und Fenstern für alle möglichen Anbieter. Die Schadsoftware, die ursprünglich nur die Surfgewohnheiten des Infizierten übermittelt hat, kann heute aber auch zum Ausspionieren von Passwörtern, Bankzugängen und anderen höchst sensiblen Daten missbraucht werden.
Natürlich würde ein solches Gesetz nur die Firmen betreffen, deren Hauptsitz sich auch im Bereich der USA befindet. Alle Unternehmen, die aus juristischen und steuerlichen Erwägungen heraus auf eine exotische Insel weit außerhalb des Einflussgebiets der amerikanischen Justiz geflohen sind, sind von dieser geplanten Regelung natürlich nicht betroffen. Stellt sich also die Frage, ob das Gesetz wirklich effektiv eingesetzt werden kann.
Am besten geschützt sind noch immer die Anwender, die höchst vorsichtig mit jeglichen ausführbaren Programmen umgehen und ihre Antispyware- und Antivirensoftware regelmäßig auf dem Laufenden halten. Die Adwarehersteller hatten im Gegensatz zu den Autoren von Viren auch juristische Schritte im Kampf gegen die Firmen eingeleitet, die ihren Schadecode von PC entfernen konnten. Das kostenfreie Kinderspiel übertrug keine Surfgewohnheiten des Zockers mehr und hatte damit für den Adwarehersteller den ursprünglichen Sinn verloren.
News Redaktion am Donnerstag, 07.06.2007 13:04 Uhr
Also demnach bindet man die gekaufte Software an solche Bestimmungen. Diese bekommt man nur zum lesen, wenn die Packung aufgerissen ist / Siegel gebrochen und man mit der Installation beginnen möchte. Weshalb der Inhalt rechtlich kaum Relevanz besitzt. da kann drinstehen was will, da ...
Die EULA ist das Problem. Akzeptiert man den Schmauch nicht vollständig, gibts keine Installation. Also demnach bindet man die gekaufte Software an solche Bestimmungen. Diese bekommt man nur zum lesen, wenn die Packung aufgerissen ist / Siegel gebrochen und man mit der Installation beginnen möchte ...
@chummer: das tuen die wenigsten:D sowieso agb,eula,sontige rechtliche hinweise etc. liesst keiner mehr, weil der text zu "lang" sei:p gut ich les mir meist auch keine durch, aber das wichtigste doch ab und an (sind ja alle gleich aufgebaut) deswegen klappen diese abzockdienste ja auch so gut... [ ...
Wenn der Entwurf, wirklich so wie er hier steht in geltendes Recht umgewandelt wird. Dann kann Google, MS & Co. schonmal die Koffer packen und sich ein neues Domizil außerhalb der USA suchen. Wieso? Sie müssen es doch nur dazuschreiben...und hast du schonmal die EULA von Win ...
Wenn der Entwurf, wirklich so wie er hier steht in geltendes Recht umgewandelt wird. Dann kann Google, MS & Co. schonmal die Koffer packen und sich ein neues Domizil außerhalb der USA suchen. Aber ich denke in 2 Wochen kräht kein Hahn mehr danach und der Entwurf landet elegant und mit ein paar Mi ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Kämpfe als Held in diesem einzigartigen Fantasy Game. Viele Gefahren und Abenteuer erwarten dich!
spielen
Erschaffe deine eigene Insel und erobere die Welt. Krieg oder Wachstum - deine Strategie entscheidet!
spielen
Werde Gladiator und kämpfe im antiken Zeitalter um Ruhm und Ehre. Gehe Bündnisse mit anderen Spielern ein und kämpft gemeinsam gegen die schrecklichen Barbaren.
spielen
Ziehe als einsamer Waldläufer oder an der Seite von Kampfgefährten in einem Fantasy-Spiel von Abenteuer zu Abenteuer.
spielen
Tritt gegen legendären Samurai aus Japan des 19. Jahrhundert an und werde der gefürchtetste aller Samurai.
spielen
Tritt in eine epische Schlacht zwischen Werwölfen und Vampiren, in der nur die Stärksten überleben werden, ein.
spielen