
Sechs irische ISPs wurden vom High Court zur Datenherausgabe verdonnert: Digiweb, BT, Smart Telecom, Irish Broadband, NTL, Eircom und Imagine müssen die Namen und Adressen von 23 (!) Filesharern herausgeben, die von der IRMA in den vergangenen sechs Monaten überwacht wurden.
Während die Datenherausgaben inzwischen als gängiges Prozedere gelten kann, wird man auf die anschließenden Verfahren gespannt sein können - die Filesharer bewegten sich in Größenordnungen, wie man sie von den einschlägigen Verfahren beispielsweise der IFPI in Deutschland oder der RIAA in den USA nicht alle Tage liest. Insgesamt seien 180.000 Tracks angeboten werden, fünf der 23 Sharer zeichnen allein für 108.000 Files verantwortlich. Der Spitzenreiter der ermittelten Tauscher hatte die Kleinigkeit von über 37.000 Files öffentlich angeboten.
Wie üblich durfte der Hinweis auf den "Diebstahl" nicht fehlen, den das Tauschen nach Meinung des IRMA-Chefs Dick Doyle darstellt. Auch in Irland hat man offenbar den Unterschied zwischen Raub und Kopie nicht begriffen - was wiederum wenig überrascht. Doyle warnte pflichtgemäß auch Eltern davor, dass ihre Kinder möglicherweise von ihnen unbemerkt im Netz Musikdateien tauschen.
Eine Premiere ist der Fall indessen nicht: bereits 2005 ordnete IRMA die Datenherausgabe von Filesharern an. Wie die damaligen Fälle ausgingen, wurde nicht mehr berichtet.
News Redaktion am Dienstag, 12.06.2007 12:01 Uhr
Die einzigen die an Musik richtig verdienen sind die Labels. Ich als DJ kann das beurteilen, weil oft genug kommt es vor, dass von einem DJ / Produzent gerade mal ein Track kommt (Der kann sogar echt erfolgreich sein) und danach hört man nie wieder was von ihm. Ich habe ethli ...
3 Tage vor inbetriebnahme eines solchen Systems, wäre ein HAck im Internet der die Löschung und DRM umgeht. :rolleyes: Mag sein aber ich würde jetzt einmal behaupten dass die Filesharer zahlen doch drastisch zurück fallen würden. Denn ob man so einen Hack danach auch nu ...
z.b. 10 Tage danach löscht sich das File von selbst/wird unbrauchbar. 3 Tage vor inbetriebnahme eines solchen Systems, wäre ein HAck im Internet der die Löschung und DRM umgeht. :rolleyes: ...
Ich bin gerne bereit 1Euro für einen Track zum Download zu zahlen, wenn ich dann auch die selben rechte damit habe wie früher mit MCs/CDs sprich wenn ich für mich selbst kopien anfertigen kann wie ich lustig bin. Meine ideale Vorstellung währe in etwa das man gratis tracks incl drm runterladen ...
Irland? Das waren doch die, die gegen die Vorratsdatenspeicherung vor dem EU-Gerichtshof geklagt haben... gibt's da eigentlich schon neue Infos? ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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