
Im März kündigte Google an, nach spätestens zwei Jahren Userdaten zu anonymisieren. Nun hat sich der Suchmaschinenriese auf Druck der Europäischen Union zu einem weiteren Schritt bequemt: maximal anderthalb Jahre wolle man identifizierbare Userdaten loggen. In den Logs wird unter anderem die Search-History gespeichert: sensible Daten, die bereits beim AOL-Datengau zur Identifizierung von Usern und ihren Suchinteressen geführt hatten.
Mit dieser Speicherfrist könne man die Qualität der Google-Dienste, Sicherheitskonzepte und Missbrauchsbekämpfung weiter garantieren, so der Privacy-Sprecher Googles, Peter Fleischer. Kürzere Speicherfristen würden hingegen zu Problemen in der Qualitätssicherung führen.
Google landete vor kurzem in einer Studie von Privacy International auf dem letzten Platz, was die Respektierung der Privatsphäre und Datenschutzbestimmungen angeht. Die Suchmaschine wurde als Gefahr für die User eingeschätzt, das Unternehmen sammle im Überfluss und für den Nutzer intransparent Unmengen von Daten, die für sehr lange Zeit gespeichert würden und deren Löschung sich für den User als schwierig bis unmöglich darstellt. Auch die EU ermahnte Google, sich an die europäischen Datenschutzrichtlinien zu halten.
Google kündigte neben der Verkürzung der Speicherfristen an, seine Cookie-Technologie zu überarbeiten. Das Google-Cookie, gültig bis ins Jahr 2038, wurde oft schon als Symbol für die Datensammelwut Googles betrachtet. Möglicherweise ist damit Google Gears gemeint, eine Technologie zur leichteren Implementierung von Browseranwendungen, die auch Cookies mittelfristig ersetzen könnte. Dass dabei der Teufel möglicherweise mit dem Beelzebub ausgetrieben wird, zeigt Fleischers Statement zu den Cookieplänen:
"Wir arbeiten an Möglichkeiten, Cookies zu überarbeiten und das Ablaufen ihrer Gültigkeit zu vermindern."
News Redaktion am Dienstag, 12.06.2007 12:51 Uhr
Kann mir einer von den Experten erklären, was das Zitat: "Wir arbeiten an Möglichkeiten, Cookies zu überarbeiten und das Ablaufen ihrer Gültigkeit zu vermindern." inhaltlich genau bedeutet? Konkret auf die "Gülitgkeit" eines Cookies bezogen. Die Google Cook ...
Also das Google den Dienst schließt glaube ich erst, wenn sie es machen. Ich behaupte einfach mal, dass es eine plumpe Drohung ist, die vermutlich reines Marketing sein soll. (Nach dem Motto "Seht her, wir schützen eure Daten, uns könnt ihr vertrauen ...") ...
Zu DasFragezeichen: Klar will Google Daten speichern, aber nicht mehr rausrücken. So einfach passt das. ...
Wie passt jetzt diese News zu der auf Gulli. Google will keine Daten speichern, obwohl sie es bereits tun? Muss man nicht verstehen, oder? ...
Widerliches Pack. Erstickt dran. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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