
Youtube bzw. Google kündigt seit längerem an, endlich Maßnahmen gegen die Verbreitung urheberrechtlich geschützten Materials einzuleiten - bisher jedoch nicht zur Zufriedenheit der Rechteinhaber. Jüngstes Beispiel: Michael Moores "Sicko", der kurz nach dem P2P-Release auch bei YouTube und Google Video landete - was Moore selbst wenig störte, beim Filmverleger Weinstein jedoch für lautes Aufheulen sorgte.
Jetzt solle eine entsprechende Filtertechnik jedoch kommen, verspricht der Videohoster - um sich offenbar gleich wieder selbst einen Brocken in den Weg zu legen.
Denn ein manipuliertes Video wird andere Hashwerte aufweisen wie das Original, die Möglichkeit, Effekte einzubinden, lässt großflächige Bildmanipulationen zu. Per Mausklick kann das veränderte File direkt wieder bei YouTube gespeichert werden - lästiges Rippen und erneuter Upload entfallen.
Und während man getrost annehmen kann, dass der Datensammelexperte Google bei manipulierten Videos einen Verweis zur Quelldatei wenigstens intern speichert, um bei Löschaufforderungen und aufgefundenen Urheberrechtsverstößen mögliche Derivate schnell zu finden: die Schwierigkeit bleibt, nur leicht veränderte Mirror-Files von vollkommen legalen Remixen oder anderen abgeleiteten Werken - Parodien, Montagen, beispielsweise - zu unterscheiden.
Wie die Technik zur Filterung bei YouTube aussehen soll, ist noch nicht bekannt. Mit der Möglichkeit zur Onlinebearbeitung von Videos und dem einfachen erneuten Abspeichern dürfte sich YouTube die geforderte Aufgabe jedoch selber ein gutes Stück schwerer gemacht haben. Möglicherweise gar beabsichtigt?
News Redaktion am Dienstag, 19.06.2007 11:25 Uhr
der letzte satz ist interessant. es ist gut möglich, dass google sich die arbeit erschweren möchte, damit illegaler content bleibt, welcher die meisten kunden hällt. ich glaube , dass durch den remix aber quali verloren geht (müsste tonquali sein) naja ob mit oder ohne editieren: ein musicvids ...
andere Hashwerte aufweisen wie das Original andere Hashwerte aufweisen als das Original vgl. http://www.duden.de/deutsche_sprache/newsletter/archiv.php?id=155 ...
Online-Tools zum Videoeditieren sind nicht unbedingt neu, wenngleich auch nicht allzu verbreitet. YouTubes neues Angebot ist nur konsequent - der Marktführer bietet nun den von Adobe entwickelten "Remixer" an, der vom Schneiden und Untertiteln bis hin zu Effekten und Bildmanipulationen einiges e ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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