
So begründete der US-Sender NBC seine Forderung nach providerseitiger Trafficfilterung kürzlich noch damit, dass bis zu 70% des Internettraffics von P2P verursacht seien. Was vermutlich auch durchaus einmal der Fall war - nur gibt eine aktuelle Studie inzwischen etwas veränderte Verhältnisse an.
Durch die Analyse des Traffics von einer Million Breitbandkunden in Nordamerika kamen die Studienersteller von Ellacoya zum Ergebnis, dass HTTP-Traffic P2P wieder eingeholt hat: Knapp die Hälfte des Datenaufkommens läuft via Hypertextprotokoll, Filesharing-Traffic ist auf einen Anteil von 36% zurückgefallen. Aus der Studie:
"Aktuell, bedingt durch Audio- und Videostreaming via Webdownload ist HTTP die Ursache für ungefähr 46% des Traffics im Netz. P2P verteidigt mit 36% einen starken zweiten Platz. Newsgroups (9%), Videostreaming über nicht-HTTP-Protokolle (3%), Spiele (2%) und VoIP (1%) sind die nächsten Anwendungen."
Der Hauptverantwortliche: YouTube. 20% des HTTP-Traffics oder fast 10% des kompletten Internet-Datenverkehrs gehen auf das Konto des Videohosters.
Die lang beschworene Trendwende weg von P2P ist damit offenbar eingetreten - nur nicht unter den Vorzeichen, die sich die Medienunternehmen erhofft haben. Filesharing findet - relativ gesehen - weniger Verbreitung als noch vor zwei Jahren. Nicht jedoch aufgrund der viel beschworenen Klagen, sondern aufgrund der zahlreichen, bequemeren Alternativen.
Die ihrerseits natürlich auch trafficintensiver sein können. Während bei P2P ein Download zum beliebig häufigen Konsum des geladenen Files führt, verursacht ein Streaming-Hoster bei jeder Betrachtung erneut Traffic, wenn nicht clever gecached wird.
News Redaktion am Mittwoch, 20.06.2007 11:08 Uhr
rapidshare "verursacht" traffic, da er den traffic der einen (uploader) aufnimmt und an alle weiterleitet. naja gäbe es RS (one-klick-hoster) nicht wäre der traffic im inet mit sicherheit deutlich geringer. ...
eher die user die up.- bzw downloaden ;) rapidshare macht nichts außer präsent zusein :D maTze ...
Rapidshare macht auch viel traffic ^^ ...
Also lieber per P2P runterladen anstatt immer wieder Traffic bei Youtube zu verursachen :D MFG German_E$cobar ...
*rofl* Was sagt denn die Studie überhaupt aus?... besser...was sagt Sie nicht aus? Von "X" Traffic sind 36% P2P - macht "Y" an Datenvolumen. Früher war von "X-alt" Traffic 47% (oder so) P2P - machte "Y-alt" an Datenvolumen. Nun - wie gross ist Y-neu im Verhältnis zu Y-alt? Steht nirgen ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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