
Besser verunglimpfen lässt sich die re:publica als "Kuschelveranstaltung" - wenn einem denn der Sinn nach Verunglimpfung steht. Wie es zu diesen Vorwürfen kam, ließe sich am besten mit der Abschlussveranstaltung dokumentieren, diese ist leider (noch) nicht online. Gut geeignet ist indessen aber auch die Debatte zur kommenden Medienrevolution. Das weitgehend einige Podium kam zu keinem eindeutigen Ergebnis, ob die Revolution nun kommt oder nicht, immerhin gewinnt man den Eindruck, wenn sie denn kommt, wird sie bestimmt niemandem wehtun.
Angesichts der immer noch heißlaufenden Debatte um Abmahnungen im Netz dürfte das Thema "Darf ich das bloggen?", diskutiert von Matthias Spielkamp, Laura Dierking und Lawblogger Udo Vetter interessieren. Das Thema ist (leider) nach wie vor aktuell, während sich die Frage, ob wir eine Blog-Etikette brauchen, inzwischen glücklicherweise zum Verstauben in die Internet-Abstellkammer für überflüssige Diskussionen zurückgezogen hat.
Ähnlich der Fall beim Vortrag zum Geldverdienen mit Blogs. Um den Nachweis zu führen, dass die re:publica alles andere als eine Kommerzveranstaltung war, ist die Aufzeichnung hervorragend zu gebrauchen, aktuell ist die Diskussion glücklicherweise ein ganzes Stück weit konkreter geworden und sind seitdem das eine oder andere Blog nicht mehr auf den haeusslerschen Ratschlag "Geht arbeiten" angewiesen.
Insofern ist die Lage seit der Veranstaltung in vieler Beziehung entspannter wie auch produktiver geworden - was zweifellos auch ein Verdienst der re:publica ist. Ein Gutteil der damaligen Debatten sind heute allenfalls noch Troll-Spielwiese. Zu diesem Thema hielt übrigens Torsten Kleinz einen überaus amüsanten Vortrag, der einerseits Hilfreiches zum Umgang mit Trollen vermittelt, andererseits - wie sollte es auch anders sein - sehr versöhnlich daherkommt. Denn im Ernst: wir mögen sie eigentlich doch alle.
In diesem Sinne: bis zum nächsten Mal in Berlin.
News Redaktion am Donnerstag, 21.06.2007 16:44 Uhr
Viele. Glaub mir. ...
wieviele Apple produkte gabs dort zusehen? ...
Die Bloggerkonferenz re:publica, ausgerichtet von Spreeblick und netzpolitik.org, zählte zweifellos zu den umstritteneren Events der letzten Zeit. Gerne als Kommerzveranstaltung geschmäht, war sie hingegen alles andere als das. Wer sich davon - und von manch anderem - ein Bild machen will und n ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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