Zum wiederholten Mal wurden sogenannte 0-Day-Lücken in Adobe-Tools gefunden. Ersten Berichten zufolge sollen die Schwachstellen bereits gezielt angegriffen werden. Wie aus der offiziellen Warnmeldung des Herstellers hervorgeht, sind die häufig verwendeten Programme Adobe Flash (Version 9/10), Adobe Reader (9) und Acrobat (9) anfällig. Ermöglicht werden die Angriffe maßgeblich durch einen Fehler in Flash selbst.
Sollte die zielgerichtete Attacke glücken, so könnte der Angreifer das komplette System des Opfers unter seine Kontrolle bringen. Nach Angaben des Softwarehauses Symantec installiert der PDF-Trojaner (Trojan.Pidief.G) eine Backdoor auf dem System, die sich mit bis zu drei Servern verbindet. Verschiedene Sicherheitsexperten stufen die Angelegenheit als besonders kritisch ein. Vorrangig ist dafür die Tatsache verantwortlich, dass fast alle gängigen Betriebssysteme, gemeint sind damit Windows, Mac und Linux, grundsätzlich angreifbar sind. Obwohl die Sicherheitslücke noch recht neu ist, scheinen bereits erste Angriffe stattzufinden. Überwiegend sollen diese auf Benutzer des Firefox-Browsers und des Internet-Explorers unter Windows-Betriebssystemen abzielen. Überdies werden angeblich auch manipulierte PDF-Dateien in den Umlauf gebracht. Noch hat sich der Exploit nicht sonderlich erfolgreich verbreitet, das kann sich aber sehr schnell ändern.
Während die Benutzer noch geraume Zeit auf einen Patch warten müssen, laut Adobe ist mit einer Abhilfe nicht vor Ende Juli zu rechnen, gibt es einige nützliche Sicherheitstipps. Wie in allen anderen Fällen auch spielt das Verhalten der User eine zentrale Rolle. Neben dem Besuch von nicht vertrauenswürdigen Webseiten sollten auch keine PDF-Files aus dubiosen Quellen geöffnet werden. Wer einen Schritt weiter gehen möchte, kann die Datei "authplay.dll" vorübergehend löschen.
Die vermeintlich sicherste Lösung wäre es, Adobe Flash vollständig vom System zu entfernen. (gS-)
(via PCMag, thx!)
News Redaktion am Donnerstag, 23.07.2009 19:07 Uhr
Natürlich sind alle Betriebssysteme "grundsätzlich" angreifbar, aber wir wollen die Butter mal bei der Fisch... äh, Windows halten ^^ ...
wäre interessant zu wissen ja :) ...
Bisweilen erkennen nur wenige Viren-Scanner die Bedrohung. Weiß jemand konkret, welche Virenscanner die Bedrohung schon erkennen? ...
Eine kritische Sicherheitslücke wurde in Adobe Flash, Acrobat und dem Reader entdeckt. Bisweilen erkennen nur wenige Viren-Scanner die Bedrohung. Zum wiederholten Mal wurden sogenannte 0-Day-Lücken in Adobe-Tools gefunden. Ersten Berichten zufolge sollen die Schwachstellen bereits gezielt an ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.