
Wenn man der Familienministerin Ursula von der Leyen unkritisch seinen Glauben schenkt, handelt es sich beim Internet und vor allem bei sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ um ein heißes Pflaster. Laut der CDU-Politikerin seien Umgangsweisen oftmals herabwürdigend und das Verhalten der Internet-Anwender ließe in regelmäßigen Abständen sehr viel zu wünschen übrig. So sei die ermöglichte Anonymität und die Tatsache, dass sich viele bösartige Menschen zu Hause vor dem Bildschirm sicher fühlen, oftmals ein Grund dafür, dass Internet-Anwender ein Schandmaul haben und moralische Werte missachten.
Nun möchte die Familienministerin dieser beängstigenden Gegebenheit einen Strich durch die Rechnung machen. Die CDU-Politikerin plädiert für einen Internet-Verhaltenskodex, der einen "achtsamen und wachen Umgang" im Internet fördern soll. Sie fordert, dass sich die Betreiber von sozialen Netwerken im Rahmen des Projekts mit Experten zusammenfinden, um gemeinsam den Grundstein für die so genannten Benimm-Regeln zu legen.
Vor allem die Unwissenheit und Naivität vieler Kinder und Jugendlicher sei einer der wichtigsten Faktoren für die Einführung des Verhaltenskodex. Sie weist darauf hin, dass sich böswillige Erwachsene "mit üblen Absichten in ihre Chats einschleichen können". Im Thema Umgang solle man sich den schulischen Alltag als Beispiel nehmen: So wie Streitschlichter oder Vertrauenslehrer klare Richtlinien im gemeinsamen Umgang miteinander aufstellen würden, müssen sich laut von der Leyen auch die Verantwortlichen im Internet einen gesunden Umgang gewährleisten. Denn "Mobbing im Netz kann nicht toleriert werden."
Oppositionelle und Szene-Kenner sind sich darüber einig, dass es sich bei dieser Angelegenheit nur um schwachen Wahlkampf handeln kann. Man dürfe den Menschen nicht vortäuschen, dass Internetanwender gemeinschaftsfeindlich und verbrecherisch seien, um sich dadurch im Wahlkampf grundlegende Vorteile zu beschaffen. Weiterhin gebe es einen ähnlichen Kodex schon seit den Anfängen des Internets. Es ist die Rede von Nettiquette, einer hochbejahrten Verhaltensempfehlung, welche ein gutes Benehmen in der virtuellen Kommunikation zu fördern versucht.
(S. "Buddy09" Dincer)
(via www.tagesschau.de, thx!)
News Redaktion am Donnerstag, 23.07.2009 20:12 Uhr
Da hat Frau v.d. Leyen wieder einmal vollkommen recht. Man sieht es ja schon an der herabwürdigen Art, einiger Forenmitglieder, die hiesigen News zu kommentieren. Da wird mitunter in die unterste persönliche Schublade gegriffen. Anonymität ist eben der Feind jeglicher funkti ...
Sowas kann man denken, sollte man aber nicht laut sagen. Ich finde, du gehst da zu weit. Schon möglich, aber ist unser Günni denn nicht auch zu weit gegangen? Aber egal, er muss ja nicht an die Wand gestellt oder gehenkt werden. Schreib doch mal Günther Freiherr von Gra ...
Warum denn? Er hat doch völlig Recht. Solche Leute wie du gehören echt an die Wand gestellt (obwohl, eig. schade um die schöne Kugel) oder eben aufgehängt. Na, willst du jetzt Gulli unter Druck setzen, damit sie meine Daten rausgeben und du mich verklagen kannst? Das will ich ...
Na, willst du jetzt Gulli unter Druck setzen, damit sie meine Daten rausgeben und du mich verklagen kannst? Wird er natürlich nicht. Damit würde er ja sein letztes Sprachrohr abschießen, durch das er ungehindert seine üble Hetze in die Welt posaunen darf. :rolleyes: ...
Warum denn? Er hat doch völlig Recht. Solche Leute wie du gehören echt an die Wand gestellt (obwohl, eig. schade um die schöne Kugel) oder eben aufgehängt. Na, willst du jetzt Gulli unter Druck setzen, damit sie meine Daten rausgeben und du mich verklagen kannst? Das will ich ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
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