
Das Gerät funktioniert auch durch die Wände des Hauses, ohne die Wohnung des verdächtigen Gebührensünders betreten zu müssen. Auch in Deutschland könnten die Fahnder mit diesem grünen Gerät notorische GEZ-Verweigerer enttarnen. Noch immer gilt bei Besuchen der Damen und Herren der GEZ der Grundsatz der Freiwilligkeit. Man muss den GEZ-Fahndern keinen Einlass gewähren, außer für den Fall, sie würden über einen Durchsuchungsbefehl des zuständigen Richters verfügen. Wegen fehlender GEZ-Abgaben wird diesen Beschluss aber derzeit kein Richter des Landes ausstellen. Unklar ist, ob das tragbare Gerät auch im Fall von Computermonitoren die Fahnder mit einem Piepton über die angeschlossenen Kopfhörer warnt.
Kate Fisher vom Hersteller gibt zu bedenken, die Überwachung in Verbindung mit denen mit Equipment voll gestopften Kleinbusse der Fahnder wäre nahezu perfekt. Diese britischen Kleintransporter wären höchst unauffällig, die Gebührenhinterzieher wären ohne jede Chance ihr Treiben dauerhaft vor dessen Jägern zu verbergen. Mehr als 25 der insgesamt 28 Millionen Haushalte verfügen in Großbritannien über eine Lizenz, die jeweils jährlich mit rund 200 Euro zu Buche schlägt. Aber alleine ca. 1.000 Schwarzseher wurden durchschnittlich an einem Tag in Großbritannien erwischt, die meisten davon in der Hauptstadt London.
Wie heute bekannt wurde, will die GEZ in Deutschland Freiberufler und Selbstständige künftig stärker kontrollieren und zur Kasse bitten. Sogar das Einbeziehen der Adresslisten dieser Personengruppe wird in Erwägung gezogen. Zunächst will man aber abwarten, wie viele sich freiwillig registrieren. Kassieren will die GEZ mit dieser Aktion bei den internetfähigen PCs und Handys. Selbstständige und Freiberufler sollen bezahlen, obwohl sie kein TV- oder Radiogerät besitzen oder dieses für die Ausübung ihrer Tätigkeit benutzen. In Kürze soll eine Werbekampagne in den Medien ausgestrahlt werden, um die Besitzer von gewerblich genutzten Geräten von der Notwendigkeit der Anmeldung bei ihrer Organisation zu überzeugen.
In diesem Monat war die GEZ schon einmal negativ durch eine andere Aktion aufgefallen. In diesem Fall, der sogar von RTL im Fernsehen ausgestrahlt wurde, hatte ein Linux-Freak an seinem Hauseingang zum Spaß ein leeres Klingelschild dazu benutzt, das Namensschild seines Linux-Plüschtiers "Rahim Tux" anzubringen. Ohne jede Recherche wurde dem Pinguin in Plüsch die Aufforderung zur GEZ-Anmeldung zugestellt. Selbstständig oder nicht, das Plüschtier reagierte natürlich nicht auf die Schreiben - was eine Androhung von 1.000 Euro Strafe zur Folge hatte. Böse Zungen behaupteten, 7 Milliarden Euro Gebührenvolumen von 40 Millionen zahlenden Bürgerinnen und Bürgern pro Jahr scheint der Organisation noch immer nicht auszureichen. Der Linux-Pinguin hat unseres Wissens nach bisher keine eidesstattliche Versicherung abgelegt und wurde bislang auch nicht in Beugehaft genommen. Für den Fall der Fälle würden wir selbstverständlich darüber berichten.
GEZ - selfmade spot
News Redaktion am Montag, 16.07.2007 12:44 Uhr
Sehe ich auch so. Es kann sein das das "angepeilte" Gerät schlichtweg kein Empfangsgerät ist. Na ja, jedes Empfangsgerät hat auch einen Oszillator, der minimalst "sendet". In der Theorie und wenn weit und breit kein Hochfrequenz-"Störnebel" ist und wenn keine anderen Emfangs ...
Was ist denn ein Direktpendler? :eek: http://de.wikipedia.org/wiki/Pendelaudion ...
als Elektrotechniker und Funkamateur zweifle ich die Qualität der "Fahndung" an. Man kann zwar gewisse verräterische Signale messen aber in heutigen Störnebel geht das unter. Taugt also bei freistehenden Häusern, nicht jedoch im urbanen Gebiet. Sehe ich auch so. Es kann ...
Was ist denn ein Direktpendler? :eek: ...
als Elektrotechniker und Funkamateur zweifle ich die Qualität der "Fahndung" an. Man kann zwar gewisse verräterische Signale messen aber in heutigen Störnebel geht das unter. Taugt also bei freistehenden Häusern, nicht jedoch im urbanen Gebiet. die Mär von Peilwagen ist aber auch schon etwas a ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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