
CIPAV steht für "Computer and Internet Protocol Address Verifier" und wurde offenbar auf das MySpace-Profil des Verdächtigen angesetzt. Nach der erfolgreichen Installation des "FBI-Trojaners" meldete das Tool IP-Adressen und ein laufendes Logfile der "Outgoing Connections" des Rechners des Verdächtigen ans FBI, dazu noch "weitere sensitive Information".
"Doug" alias "timberlinebombinfo" drohte in eMails, die er über Gmail verschickte, Bombenanschläge an einer Schule durchzuführen. Über CIPAV konnte der Anschluss des Täters ermittelt werden. Spannend ist jedoch die Frage, die c|net stellt: wie konnte sich die Software überhaupt auf dem Rechner des Users einnisten, gesetzt den Fall, dieser hatte gängige Virenscanner und Sicherheitstools in Gebrauch?
Bisher unbekannte Sicherheitslücken von Betriebssystemen wurden bisher als potentielles Ziel der "Bundestrojaner" diskutiert - die Vorgehensweise des FBI eröffnet jedoch komplexere Angriffsszenarios. Wäre es beispielsweise möglich, über eine personalisierte Seite die Zielperson anzugreifen - beispielsweise eine Webmail-Seite, die vom User bereits als vertrauenswürdig eingestuft wurde und die über mehr Rechte im Browser verfügt als eine simple Trojanerseite?
Denn gängige Security-Hersteller versprachen durchgängig, keine Extrawürste für Staats- oder Polizei-Malware zu braten. Ob dasselbe auch für die zahlreichen Anbieter personalisierter Webdienste gilt, und welche Angriffsmöglichkeiten sich dadurch ergeben? Vielleicht sollte man mit dem Terror-Planungsrechner demnach in Zukunft lieber nicht auch seine MySpace-Accounts pflegen.
News Redaktion am Mittwoch, 18.07.2007 11:43 Uhr
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Wird ja immer dreister ! ...
Wer seine illegalen Aktivitäten von zu Hause aus an einem PC mit Internetverbindung plant oder verübt, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Lädst du mit deinem 2t Rechner? ...
http://www.securityfocus.com/brief/550 Mal eine interessante Ergänzung. Jungs... ihr seid tage zu spät. Ach ja... think of Echolon! :) ...
Wer seine illegalen Aktivitäten von zu Hause aus an einem PC mit Internetverbindung plant oder verübt, dem ist eh nicht mehr zu helfen. stimmt haste recht, hat ja sowieso jeder 2 und mehr rechner, hab ich ganz vergesen:rolleyes: son dünnpfiff ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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