
Dem britischen Boulevardblatt The Sun verriet er, daß das Internet, über das er freilich jüngst selbst noch ein Konzert in alle Welt übertragen ließ, für viele üble Erscheinungen im zeitgenössischen Musikschaffen verantwortlich sei: "Das Internet hält die Menschen davon ab, nach draußen zu gehen, sich mit anderen zu treffen, miteinander kreativ zu werden".
Vereinsamt säßen die Bedauernswerten heute allein daheim mit ihrer Technik und machten dort ihre "Musik, die manchmal in Ordnung ist", aber auf längere Sicht kaum die Grundlage für eine Karriere als Künstler bilden könne. "Wir haben uns noch getroffen, über die Dinge geredet, die die Welt verändern, darüber, wie die Menschen unsere Musik wahrnehmen. Mit Leuten, die nur im Internet bloggen, geht das nicht."
Und das wiederum hat verheerende Folgen. "In den frühen 1970ern wurden jede Woche mindestens 10 absolut fantastische Alben veröffentlicht, heute ist es schwer, zehn solcher Alben in einem Jahr zu finden, obwohl mehr veröffentlicht werden als je zuvor." Das mag am Geschmack Elton Johns liegen, denn unbestritten ist andererseits, daß das Internet durchaus einigen jetzt anerkannten Künstlern als Sprungbrett diente. "Es gibt zuviel Technologie", klagt der Sänger lieber.
Die Abschaltung des Internets für fünf Jahre, meint er, würde die Menschen wieder sich miteinander treffen und musizieren lassen, die Qualität ihrer Werke würde steigen. "Die Musik wäre interessanter als sie es heute ist". Wahrscheinlich um einen weiteren Grund für einen längeren Abschuß des Internets zu liefern, will Elton John demnächst ganz konsequent sein gesamtes musikalisches Schaffen digital vermarkten (lassen), was das Medium zweifellos attraktiver machen wird - mit indes schlimmen Folgen.
News Redaktion am Donnerstag, 02.08.2007 10:54 Uhr
Irgendwie hat er Recht, heutzutage gibts wirklich keine gute Musik mehr :confused: . Es gab schon immer gute und schlechte Musik, heute vielleicht mehr von beidem als damals. Regel 1: In der Gegenwart muss man gute Musik immer inmitten von Schrott zusammensuchen. Regel 2: D ...
53 Millionen Dollar... - Maul halten. ...
In manchen Dinge hat der gute Elton wirklich recht ...
Irgendwo hat der alte Mann ja recht, aber das Internet ist nicht dran schuld... Minder gute Leute wie Bushido bringen noch schlechtere Leute raus (Bisou...) um Kohle zu verdienen... Es baut alles nurnoch darauf Geld zu machen, aber wie kommt er darauf das das Internet dran schuld sei? Es fördert,wi ...
Gewisser jemand treibt sich auch hier im board rum. Nenne auch keine namen, sonst werd ich hier noch gesperrt.:rolleyes: ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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