
Die Software zum MicroVault USM-F legt - wie seinerzeit XCP - versteckte Ordner im Systemdirectory an, die über die Windows-API nicht sichtbar sind. Virenscanner und andere Security-Software kann teilweise die versteckten Ordner ebenfalls nicht aufspüren. Dadurch werden die Ordner zu optimalen Plätzen, in denen sich andere Malware unbemerkt vom User und seinen Security-Programmen installieren kann.
F-Secure geht davon aus, dass in den versteckten Files die Daten zum Erkennen von Fingerabdrücken gespeichert werden - wobei es sich durchaus um sensible Daten handelt, die vor Manipulation geschützt sein sollten. Die Methode, mit der Sony dabei vorgeht, sei jedoch "der falsche Weg", so F-Secure. Sony gab zu den Vorwürfen keine Stellungnahme ab.
F-Secure weist darauf hin, dass die MicroVault-Sticks inzwischen nicht mehr produziert werden, im Handel jedoch nach wie vor erhältlich sind. Auch die aktuelle Software zu den Fingerabdruck-Scannern auf Sonys Webseite beinhaltet noch die rootkit-typischen Cloakingtechniken.
Dass Sony nach dem Debakel mit den XCP- und MediaMax-geschützten Audio-CDs 2005 noch immer auf die damals viel kritisierten Techniken setzt, verblüfft. Immerhin: der Einsatz im Fall des MicroVault-Sticks ergibt immerhin noch gewissen Sinn. Ausnutzbar ist die so geschaffene Sicherheitslücke dennoch - auch im Fall des Rootkit-Debakels dauerte es nicht lange, bis die ersten Virenschreiber auf den Zug aufsprangen.
News Redaktion am Dienstag, 28.08.2007 11:55 Uhr
Versteckte Ordner? wie funktioniert das denn, wie kann man sie entdecken? ...
Das kann ja quasi nur nen Fehler sein, kommt ja ab und an mal vor das Geräte ab Werk mit nem Virus verseucht sind. Kann mir nicht vorstellen das Sony so doof ist, aber solang es nur Software ist das nicht so schlimm, nen RootKit kann man auch wieder loswerden, auch wenn das echt nich ...
Das kann ja quasi nur nen Fehler sein, kommt ja ab und an mal vor das Geräte ab Werk mit nem Virus verseucht sind. Kann mir nicht vorstellen das Sony so doof ist, aber solang es nur Software ist das nicht so schlimm, nen RootKit kann man auch wieder loswerden, auch wenn das echt nicht die feine Eng ...
Irgendwie kommt einem das bekannt vor.... Da war doch mal was......:D ...
Sony lernt wohl nichts aus seinen Fehlern und will sich anscheinend selbst das Image zerstören. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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