
Zumindest hat ein Telefonat gereicht um Heribert Müller (Name von der Redaktion der MAZ geändert) ins Fadenkreuz der Ermittler zu bringen. Ermittlungen in der Nachbarschaft ergaben lediglich Hinweise auf seine Fahrgewohnheiten und darauf, welchen Fußballverein der verdächtigte Rentner mag und welchen nicht. Der Chef eines Fitnessstudios und der Mitarbeiter eines Autohauses waren sehr entgegenkommend. Sie unterstützten die Beamten bei ihren Recherchen gerne in Form von Auskünften. In welchem Zusammenhang die Meinung des Mannes gegenüber dem Verein Bayern München stehen soll und warum ihn dies automatisch verdächtig macht, bleibt unklar.
Das Ehepaar ist darüber empört, dass Polizei und Justiz auch nach neun Monaten nicht zu einem Abschluss der Ermittlungen gekommen sind. Bei der Akteneinsicht stellte sich heraus, die fraglichen Briefe tragen eine andere Handschrift als die des Mannes oder seiner Frau. Warum Staatsanwalt und die Beamten der Polizei das Unübersehbare nicht erkennen konnten versteht der Mann nicht. Seine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Richter, der den Durchsuchungsbefehl ausgestellt hat, wurde abgewiesen. Ein Dienstvergehen war für das Gericht nicht zu erkennen. Und dabei hatte das Ehepaar im Verlauf der Hausdurchsuchung alles Menschenmögliche getan, um die Ermittlungen zu beschleunigen. Um ihre Unschuld zu beweisen, fertigte die Ehefrau von Herrn Müller freiwillig eine Schriftprobe von sich selbst an und übergab diese den Beamten. Derweil setzt der tatsächliche Täter seine Reihe fort. In der Zwischenzeit sind seit der Durchführung der Hausdurchsuchung diverse neue Briefe mit vergleichbarem Inhalt verschickt worden.
Oberstaatsanwalt Wilfried Lehmann, äußert gegenüber der MAZ Verständnis für den Ärger des Betroffenen. "Die Ermittlungen dauern an, der Verdacht hat sich bisher nicht bestätigt". Die zähen Untersuchungen und der bisher ausgebliebene Vergleich der Schriftproben kommentiert der Behördensprecher nicht. Der Nationalsozialismus speziell im östlichen Teil Deutschlands ist ein großes Problem. Wenn eine Person seit so geraumer Zeit Briefe mit dererlei Inhalten verschickt, ist der Einsatz der Behörden unumgänglich. Wenn dabei aber der Ruf eines Mannes in Mitleidenschaft gezogen wird, gegen den man von Beginn an nur wenig Verdachtsmomente in der Hand hatte, ist dies allerdings sehr kritisch zu sehen.
Wie auch immer, zukünftig sollte man sich sehr gut überlegen, zu welchen Äußerungen man sich an seinem privaten Telefonanschluss hinreißen lässt.
News Redaktion am Dienstag, 11.09.2007 14:42 Uhr
da der fc bayern im 3. reich als judenverein galt , ist jeder der ihn nicht so mag oder schlimmer;) , ein nazi . demzufolge ist der rentner als saupreuss nicht nur verdächtig sondern schuldig . edit : @altrulazor , jetzt haste dich wohl als moslem geoutet und was haste gegen weise leute . biste ni ...
Moooment. Hat jemand von euch den Beitrag überhaupt gelesen und verstanden? Da steht nirgends daß der Staat die Zeitung abgehört hat. Genau genommen steht da "Mann ruft Zeitung an. Monat später wird er ohne Bezug zu diesem Anruf durchsucht." Vermutlich hätte auch gepaßt "Mann ißt Brot. Monat ...
Da is man doch echt fassungslos. Langsam drehen die echt durch! ...
nanana. also zu meinem ersten post: wer heutzutage keinen spaß über nazis, juden, christen, schwarze, weise, hässliche, kinder, etc etc etc versteht dem fällt das leben eindeutig schwerer. oh, die frauen darf ich nicht vergessen. davon mal abgesehen war meine antwort im kontext zum text zu s ...
Diesen Staat kann man echt nur noch besoffen oder mit ganz ganz viel Humor ertragen.........:dozey: Glaub eher unser Staat ist Tag und Nacht besoffen um auf solche hirnrissigen Ideen zu kommen. :D Oder die haben große Langeweile. Auf der einen Seite schon wirklich seh ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
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