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Kurz notiert:

Opera: Browserauswahl bei Mac und Ubuntu gefordert

Um den Benutzern die größtmögliche Entscheidungsfreiheit geben zu können, fordert Opera die Browserauswahl auch für Ubuntu und Mac.

Dieser Auffassung ist jedenfalls der Technikchef, Hakon Wium Liedes, des norwegischen Browserherstellers Opera. Er selbst zeigte sich in einem veröffentlichten Interview äußerst erfreut über die geplante Wahlfreiheit beim kommenden Microsoft-Betriebssystem Windows 7 (gulli:news berichtete). Nun soll ein ähnliches Konzept für die freie Linux-Distribution Ubuntu und zudem für Mac her.

Sollten Apple und Ubuntu dem Vorhaben zustimmen und der Browserwahl einwilligen, so verspricht sich Liedes davon einen deutlich besseren Wettbewerb. Obendrein käme das Vorhaben den Nutzern hinsichtlich ihrer Entscheidungsfreiheit entgegen, führte er an. Während das Argument der Monopolstellung von Microsoft auf Anklang seitens der EU-Kommission stieß, kann man sich bei Ubuntu und den Betriebssystemen von Apple nicht darauf berufen. Es wäre somit eine Entscheidung auf freiwilliger Basis. Im Hause Opera würde man den Schritt auf alle Fälle begrüßen. Eine ähnliche Haltung herrscht vermutlich auch bei der restlichen Konkurrenz.

Schlussendlich sei der Zugang zu einem besseren Browser doch als etwas Gutes anzusehen, findet der Chief Technology Officer. Immerhin spielt der Browser im täglichen Umgang mit dem Computer eine bedeutende und immer größer werdende Rolle. Wie bereits erwähnt, tut es in seinen Augen nichts zur Sache, ob ein Betriebssystem einen Monopolstatus innehat, oder nicht. Die beiden ausschlaggebenden Argumente sind laut Liedes zum einen die Entscheidungsfreiheit und zum anderen die Verbesserung der Wettbewerbssituation. (gS-)

(via OSNews, thx!)

News Redaktion am Montag, 27.07.2009 17:55 Uhr

Tags: mac browserauswahl auswahlfreiheit opera ubuntu wahlfreiheit windows 7 windows browser wettbewerb

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69 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • normabates am 30.07.2009 09:07:56

    und wenn sich das während der Laufzeit ändert? Sollen dann jedesmal neue Installations-CDs rausgegeben werden? Das beste wäre in meinen Augen, Windows so auszuliefern, wie es die ganze Zeit war, mit der Möglichkeit, die Software von Microsoft deinstallieren zu können. Davon mal abgesehen schadet e ...

  • TeddyJane am 29.07.2009 23:57:33

    Dafür sollte es dann festgelegte Regelungen geben, dass ein "nicht Marktführer" erst ab einem bestimmten Anteil mit rein darf. Wenn man alles genau durchdenkt, gibt es zwar etwas Arbeit und Umstellung, aber das PC-Verhalten der Masse an sich wird angenehmer. Kann einer sagen was er will. ...

  • am 29.07.2009 21:57:12

    Dann könnte jeder "nicht Marktführer" genau so einen Aufstand machen wie Opera. In meinen Augen alles eine Farce. Opera ist hart unten durch. ...

  • TeddyJane am 29.07.2009 21:55:17

    Hast du Lust dich durch eine Liste von Tausenden zu wühlen? Nicht unbedingt. Man sollte abwägen. Meinetwegen nur die 3 Marktführer in die Auswahl packen um die größtmögliche Masse abzudecken. Meinetwegen Windows Mediaplayer, VLC und Foobar. Oder irgend soetwas in der Richtun ...

  • Ayekat am 29.07.2009 20:31:30

    Opera auf Microsoft Ich finde Operas Verhalten totalen Schwachsinn. Sie argumentiert genauso schwach wie ein Grossteil der Menschen: mit der "Monopolstellung Microsofts". Zu diesem Grossteil zählen sogar notorisch gelangweilte PolitikerInnen (Stichwort EU) und verteufeln das Redmonder OS bis ...

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