Der Chefökonom von PRS for Music, Will Page, stellte jüngst die Zahlen für das Jahr 2008 vor. In seiner Analyse ist er zu dem Ergebnis gelangt, dass die Einnahmen der Industrie um 4,7 Prozent angestiegen sind.
Könnte es also vielleicht den Hauch einer Chance geben, dass Filesharing nicht die Hauptursache für rückläufige Einnahmen ist? Page gibt in gewisser Weise die Antwort auf diese Frage: "Es war nicht nur Ziel dieser Analyse die Einnahmen der britischen Musikindustrie zu erfassen, sondern aufzuzeigen, dass alles irgendwie zusammenhängt. [...]. Wer zwischen den Zeilen liest, wird erkennen, dass CD-Verkäufe abfallen während Live-Acts steigen [...]. Im Lauf der Geschichte haben Plattenlabels als Investoren für neue Künstler fungiert, also sollte sich die Industrie jetzt folgende Frage stellen: Wer investiert in die Entwicklung der künstlerischen Erben von morgen?"
Eine berechtigte Frage, die aber nicht vom Konsumenten beantwortet werden muss. Nur zu deutlich sieht man jedoch, was die von Page als "Liveacts" bezeichneten Künstler wie Trent Reznor oder Amanda Palmer vollbringen können. Vergleichbar sind deren Einnahmen mit Top-Künstlern vermutlich noch nicht, aber es steht außer Frage, dass ein Umbruch stattfindet. Die genannten Künstler haben dabei bislang eine Vorreiter-Rolle inne. Ein paar Details der Analyse müssen an dieser Stelle dennoch sein:
Die britische Musikindustrie hatte im Jahr 2008 einen Marktwert von 3,6 Milliarden Britischen Pfund (ungerechnet ca. 4,1 Milliarden Euro) und ist somit um satte 4,7 Prozent gewachsen im Vergleich zum Jahr 2007. Für diesen Anstieg sorgte insbesondere die positive Geschäftsentwicklung im Kundenbereich, welche um drei Prozent zunahm.
Es ist bitter genug zu sehen, dass die Piratenjagd nach wie vor weitergeht, obwohl bereits die eigenen Wirtschaftsexperten die Zukunft prophezeien. Wirklich besorgniserregend ist jedoch, dass der Kampf gegen Urheberrechtsverletzer trotz dieser positiven Entwicklung immer drastischere Formen annimmt. In Irland hat es einen Provider bereits erwischt, der mehr oder minder freiwillig den Three-Strikes-Deal mit den Majorlabels akzeptiert hat. (Firebird77)
(via zeropaid, thx!)
News Redaktion am Montag, 27.07.2009 20:56 Uhr
Naja vor allem ist ja auch "nur" ein gewisses Maß an Geld vorhanden. Wenn eben in Deutschland sich jetzt jeder ein neues Auto kauft, dann muss halt das Hobby auch zurückgesteckt werden, sei es nun Kino/Musik/Spiele. Musik is doch kein Hobby die Dudelt einfach ^^ Ich geb da ...
Naja vor allem ist ja auch "nur" ein gewisses Maß an Geld vorhanden. Wenn eben in Deutschland sich jetzt jeder ein neues Auto kauft, dann muss halt das Hobby auch zurückgesteckt werden, sei es nun Kino/Musik/Spiele. aber genau darum gehts denen doch. die wollen geld das nich ...
Naja vor allem ist ja auch "nur" ein gewisses Maß an Geld vorhanden. Wenn eben in Deutschland sich jetzt jeder ein neues Auto kauft, dann muss halt das Hobby auch zurückgesteckt werden, sei es nun Kino/Musik/Spiele. ...
Die logik der Musik und Filmindustrie wird immer skurieler... Einerseits beklagt man sich über sinkende einnahmen andererseits steigerten die Kinos ihren Umsatz im vergangenen Halbjahr Die Videospiel-branche verzeichnet im ...
Egal in welchem Land: Die Musikindustrie beklagt sich überall über die Verluste, die durch illegales Filesharing entstehen, und trotzdem klingeln die Kassen... ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.