Einschlägige Bilder von Vergewaltigungen durch den Täter kursieren seit 2004 im Internet, dessen Gesicht jedoch immer verfremdet war. Spezialisten des BKA rekonstruierten jedoch das mutmaßliche Aussehen des Täters. Nun wird zur Mithilfe der Öffentlichkeit aufgerufen - die seit 2001 in Kraft gesetzten Antiterrormaßnahmen reichen offenbar nicht einmal aus, um einen weltreisenden Vergewaltiger mit bekanntem Gesicht aufzuspüren.
Denn begangen wurden die Taten vermutlich in Vietnam und Kambodscha. Selbst das Hotel, in dem eines der Bilder gemacht wurde, konnte ermittelt werden, ohne weitere Informationen über den Täter herausfinden zu können.
In Anbetracht dessen, dass nun keine weiteren Fahndungsmöglichkeiten vorhanden seien, hat sich Interpol zu dieser öffentlichen Ausschreibung entschlossen. Ein fragwürdiges Vorgehen - denn bekanntermaßen neigen die Reaktionen der Öffentlichkeit im Fall Kindesmissbrauch zu einer gewissen Drastik. Was der Interpol durchaus bewusst ist, denn sollte man den Mann erkennen, solle auf keinen Fall eigenmächtig gehandelt, sondern die Polizei verständigt werden.
Die FAZ führt an, dass Interpol guten Grund zur Annahme habe, dass der Mann weltweit Kinder missbraucht. Westliches Aussehen, Opfer in Südostasien - der Täter müsste eigentlich der perfekte Testlauf für die Antiterror-Maßnahmen sein, die an den Flughäfen ergriffen wurden. Trotz vorhandenem Bild kann man demnach einen Vielflieger nicht in Flughafenkontrollen festsetzen - stattdessen riskiert man die Lynchjustiz durch eine aufgestachelte Öffentlichkeit. Immerhin, deutlichere Absagen an den Nutzen der Antiterror-Überwachungsmaßnahmen sind fast nicht denkbar.
News Redaktion am Montag, 08.10.2007 16:45 Uhr
2 jahre nicht schlecht ...
Mann stellt sich nach Kinderschänder-Videofahndung Auch in diesem Fall wurde der Kinderschänder also entgegen der 'korruptschen Vermutung' nicht vom Strassenmob umgebracht. ...
Welche Menschen KÖNNTEN denn vom Mob bedrängt werden? genau auch jene personen, die in england von aufgebrachten, menschen bedrängt wurden. Und wo KÖNNTE sich denn der Mob zusammenrotten wollen? genau an jenen orten auch, wo jene personen, die in england von aufgeb ...
um mißdeutungen gleich vorweg zu nehmen, stelle ich meinen ansatz gleich mit vor. -zeitung veröffentlicht fotos von verurteilten sexualstraftätern -> mob rottet sich zusammen und bedrängt menschen. -interpol veröffentlicht fotos von einem tatverrdächtigen -> mob KÖNNTE sich zusam ...
eines verstehe ich bei der ganzen sache nicht. Phantombilder werden doch seit eh und je veröffentlicht, was ist an diesem foto so anders? andere straftaten, selbst mord führen normalerweise nicht dazu, dass verdächtige personen psychisch/physisch oder gesellschaftlich zu sc ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.