
Eine Kommission zur Bekämpfung der Internetpiraterie entwickelt im Auftrag der französischen Regierung Maßnahmen, um unlizensierten Kopien entgegenzuwirken. Dass nichts von Wert ist, was keinen Preis hat, verkündete in diesem Kontext ausgerechnet die Kultusministerin Christine Abanel:
"Der Gedanke, das alles möglich sei, muss nun zu seinem Ende kommen. Wir können die Idee nicht unterstützen, dass Kultur kostenlos sein muss und Schöpfungen keinen Preis und damit auch keinen Wert haben."
Beim Treffen mit der Kommission kündigte der Providerverband AFA an, Uploader mit sogenannten "Radar Robot Computern" aufzuspüren, die auf unerlaubte Uploads "reagieren" sollten. Betreut solle ein solches System jedoch von einer Polizeistelle, da es in individuelle Freiheitsrechte eingreift. Eine Ausfilterung beanstandeter Inhalte lehnt die AFA hingegen ab. Weiterhin könne man nach US-Vorbild User auch anschreiben, die unerlaubt Content ins Netz stellen.
Der Verband der französischen Phonoindustrie stellt erwartungsgemäß noch weitergehende Forderungen. Dessen Generaldirektor Hervé Rony verlangte die Möglichkeit schneller Bestrafungen von Downloadern, vergleichbar mit Strafzetteln bei zu schnellem Fahren.
Die AFA treibt damit ein gefährliches Spiel mit dem Feuer. Zwar weist der Verband darauf hin, spätestens bei verschlüsselten Verbindungen keine Möglichkeit mehr zu haben, Inhalte zu erkennen und gegebenenfalls auf bestimmte Datentransfers zu reagieren. Begehrlichkeiten weckt man mit solchen Vorschlägen bzw. Zugeständnissen an die Contentindustrie mit Sicherheit - es dürfte eine reine Frage der Zeit sein, bis die ersten Forderungen nach Contentfilterung zumindest für ungesicherte Verbindungen aufkommen. Dass man das technisch könne, hat der AFA ja "eingestanden" - auch wenn dies faktisch nicht zutrifft.
News Redaktion am Donnerstag, 11.10.2007 14:13 Uhr
Der Gedanke, das alles möglich sei, muss nun zu seinem Ende kommen. Wie zum Beispiel das Aufspüren illegaler Uploader, ohne dass der brave Durchschnittsbürger unfreiwillig all seine Geheimnisse der Polizei zum Mitlesen aushändigt. ...
nich? mit nem 56k modem wirste wohl kaum einen guten ping kriegen:p so wie ich das bisher gesehen hab, ist bandbreite antiproportional zu ping. (meiner erfahrung entnommen);) mag sein das du diese erfahrung gemacht hast, trotzdem gibt es so einen zusammenhang nicht. die bandb ...
Der Ping hängt davon ab wie weit du von der Rechenzentrale weg bist ;) ...
ping hat nichts mit der bandbreite zu tuen nich? mit nem 56k modem wirste wohl kaum einen guten ping kriegen:p so wie ich das bisher gesehen hab, ist bandbreite antiproportional zu ping. (meiner erfahrung entnommen);) ...
tja da steht das ende von p2p ja mal wieder bevor. totgesagte leben länge ... sehr viel länger ;) ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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