
Einige der "klügsten Köpfe" des Landes seien mit der Entwicklung von Protokollen beschäftigt, die "unglaublich schnell" sein sollen, so der chinesische Web2.0-Experte Kaiser Kuo im Interview. Das Ergebnis? Beispielsweise ein Client wie der von Blin.cn, der weit schneller als der Torrent sei und mit interessanten Features wie beispielsweise einer bereits kurz nach Download-Start verfügbaren Preview-Funktion glänzen soll.
Die Ursache für die blühende P2P-Kultur sei das Fehlen von Wadenbeißern wie RIAA oder IFPI, die im Westen die Entwicklung von P2P-Protokollen behindern und rechtlich angreifen. Was nicht so weit hergeholt ist, denn tatsächlich dürften sich die einschlägigen Hersteller in den letzten Jahren vor allem mit Filtertechnik und/oder Gerichtsverfahren herumschlagen.
Dennoch scheint die Lobpreisung des Blin-Clients übertrieben: dieser sei "wirklich sehr aggressiv beim Abgreifen von Bandbreite aus allen vorhandenen Ressourcen" - was sich schlicht nach einem aggressiven Leech-Client anhört. In der Regel werden solche Tools zügig aus den entsprechenden Netzen gebannt.
Betrachtet man die Beschreibung näher, werden die Zahlen recht schnell weniger beeindruckend. Schlappe 88kB/sec macht der Client laut der Beschreibung Kuos, davor muss sich kaum ein moderner Torrent-Client verstecken. Das effiziente Protokoll wird ohnehin weniger durch codetechnische Barrieren, sondern allenfalls durch den Flaschenhals Upstream gebremst - woran sich in Zeiten asymmetrischer DSL-Anschlüsse auch wenig ändern wird.
Dennoch ist an dem Statement, dass in China gerade eine sorgenfreiere Entwicklung von P2P-Applikationen möglich ist als im Westen, durchaus einiges dran. Und auch wenn Blin offenbar von Kuo leicht overhyped wird - ein halbes Auge auf die Entwicklung in dem Land, das auch schon Baidu und seine durchaus innovative mp3-Suchfunktion hervorgebracht hat. könnte sich gelegentlich lohnen.
News Redaktion am Donnerstag, 18.10.2007 10:35 Uhr
Sehr schnelle Protokolle? Was soll das heißen? Kann BT nicht die ganze verfügbare Bandbreite nutzen? Das klingt alles nach Marketinggeschwafel ohne technische Grundlage. Denn eine Formel gilt für alle P2P-Netzwerke: Summe(Uploadbandbreite aller Clients) / Anzahl an Clients = durchschnittliche D ...
softwaremässig müsste der client auf 1 bis max 2 files gleichzeitig beschränkt werden, sowie zwangs up von min 80% der leitungskapazität sehr schön gesagt das ist in der tat das rezept, würde man das hinbekommen dann wäre bittorrent vieeeel schneller, aber leider gibt es ...
das 50mal schneller beruht wohl auf der vorgabe des 5 jahresplanes :) der wird/wurde ja bekanntlich immer übererfüllt . man kann nur das bekommen was einen die anderen geben . und bei 16mb/1mb sieht das schon traurig aus . 1mb up auf 100 (oder mehr) connected leecher pro file geht noch . bei 2 ...
komm mal hierher, dann wollen wir mal sehen ob du immer noch auf 16 k schimpfst^^ hier sind 2k schon das höchste der gefühle^^ verdammtes kaff -.- ...
wie soll man eig. p2p noch schneller machen?? die einzige möglichkeit wäre dass man die dsl-geschwindigkeiten (die sind in de mehr als peinlich langsam) erhöht aber da die herren sich nicht einigen können bleibt das ganze mit lächerlichen 16k leitung erstmal so bittorrent ist in meinen augen im ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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