
"Die Regierung kann Diebstahl nicht tolerieren" - so das Statement Triesmans. Die Provider müssten eine "aktivere Rolle" im Schutz geistigen Eigentums spielen. Auf freiwilliger Basis, optimalerweise, denn
"...überwiegend denke ich, dass es zu erfolgreichen freiwilligen Vereinbarungen zwischen Medienindustrie und Providern kommen wird. Unsere bevorzugte Vorgehensweise wäre, nichts [gesetzlich] reglementieren zu müssen."
Eine vage Vorstellung, wie die Technik funktionieren soll, hat Triesman auch:
"Wenn Musik als geistiges Eigentum irgendwo erfasst ist, dann glaube ich, dass wir Datenbanken erstellen können, mit denen Musik verglichen wird, die im Netz getauscht wird."
Womit er die Erklärung schuldig bleibt, wie er vermeiden will, "14jährige Filesharer zu jagen" - das sei nämlich mitnichten geplant. Stattdessen folgt die übliche Litanei von den kreativen Künstlern, deren Untergang durch Filesharing unvermeidbar sei, falls keine Maßnahmen ergriffen werden. Und das wäre natürlich "eine Tragödie".
Die üblichen Entgegnungen aus der üblichen Ecke: Die Provider distanzierten sich selbstredend von Piraterie, wiesen jedoch darauf hin, dass sie ebensowenig in jedes übermittelte Datenpaket hineinsehen könnten als die Post dasselbe bei jedem verschickten Brief könne. Und einmal mehr bleibt zu hoffen, dass es tatsächlich nicht notwendig wird, dass technisch inkompetente Politiker Gesetze für Internetprovider schreiben müssen.
News Redaktion am Mittwoch, 24.10.2007 16:51 Uhr
Tja Politiker.......:dozey: Das ist mal wieder typisch! Denen geht doch nur einer ab wenn sie das Wort Datenbank in einem Satz verbauen. Zum anderen liegt es auch in unserer Hand wie es mit dem Fileshareing weitergeht! Allerdings ist es nicht des Deutschen Stärke gegen etwas zu protestieren, leid ...
Und schon ist Ruhe im Karton (Internet). Jap, weil es das Inet dann wohl nicht mehr gibt, wie wir es kennen. Porn wird geblockt, Filesharing wird geblockt. Das sind doch schon bestimmt 50% der Netzauslastung. (Wenn nicht mehr... :D ) ...
is klar Gewähren hackern durch eine kaution die freiheit. Aber wollen den providern zwingen filesharing zu filtern :dozey: ...
Stattdessen folgt die übliche Litanei von den kreativen Künstlern, deren Untergang durch Filesharing unvermeidbar sei, falls keine Maßnahmen ergriffen werden. Und das wäre natürlich "eine Tragödie". Jojo eine Tragödie wenn diese "Künstler" nicht mehr zich Millionen in den Ars ...
Passwortgeschützte Dateien sollen ja auch verboten werden. Die werden von den Providern dann einfach mitgeblockt. Und schon ist Ruhe im Karton (Internet). Wenn die Gesetze und technischen Voraussetzungen mal da sind, ist das Internet schnell unter Kontrolle. Und so unliebsame Äusserungen gegen P ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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