
Die US-Handelskommission verhängte gegen das Unternehmen vergangenen Juni eine Geldstrafe in Höhe von 1,5 Millionen Dollar und ordnete das sofortige Ende von Werbeeinblendungen auf infizierten Rechnern an. Die Geldstrafe wird DirectRevenue wohl aus der Portokasse beglichen haben - 80 Millionen soll das Unternehmen laut Gerichtsakten gemacht haben - aber das wegbrechende Geschäftsmodell dürfte den Weiterbetrieb sinnlos gemacht haben.
Unter der Webseite von Direct Revenue findet sich das letzte Vermächtnis an die Opfer: eine Deinstallationsanleitung für die Adware, die DirectRevenue im Bundle mit Freeware vertrieben hatte.
Im vergangenen Jahr sattelten die Kollegen der ehemaligen Adware-Firma Gator, nun Claria genannt, bereits um und empfahlen die Deinstallation ihrer Spyware. 2005 versuchte sich DirectRevenue noch mit einem Kurswechsel, der zu weniger Verärgerung auf Userseite führen sollte, den Installationsvorgang der Adware transparenter und das Entfernen einfacher machen sollte. Als Kooperationspartner wollte man KaZaA gewinnen, der bereits 2005 in der Usergunst praktisch abgeschrieben und als Spyware- und Trojanerschleuder verschrien war.
Ein erfreulicher Schlusspunkt - wenngleich die Macher genügend Eigenkapital auf der Seite haben, um das eine oder andere neue Ärgernis aufzuziehen.
News Redaktion am Mittwoch, 31.10.2007 10:44 Uhr
@c64er: seh ich auch so. solch eine vermarktung ist immer noch in der grauzone, leider. sowas gehört nicht zugelassen und von vornerein unter strafe.:dozey: ...
Sollten alle Ihre Tore schliessen. Verbrecher sind das !!! Gerade dieser Gator Quatsch, der sich Damals überall eingenistet hat :mad: Aber zum Glück gibts ja Gegen-Tools wie HighJackThis, AdAware, Spybot etc. :T ...
Ich werd die ganz schön vermissen:D :D :D (oder??) Obwohl......nein...werd ich nicht:T ...
DirectRevenue war neben Gator wohl eine der meistgehassten Adware-Unternehmen, in letzter Zeit wurde es still um das Unternehmen - KaZaA sollte noch mit DirectRevenue-Adware gebündelt werden, seitdem war wenig von der Spyware-Schleuder zu hören. Jetzt schließt das Unternehmen die Pforten und h ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
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