
"Essen 400 Menschen einen Apfel, wird niemand satt. Laden sich 400 Menschen eine Musik- oder Filmdatei aus dem Internet, können alle die Datei nutzen: Im Netz ist alles Information und die wächst durch Teilung."
so der Beginn des NDR-Statements zu den nun verwendeten Lizenzen. Spannender gar der Kommentar des NDR-Intendanten Jobst Plog, der ein kritisches Thema anschneidet:
"Die Inhalte, die wir im Netz zur Verfügung stellen, haben unsere Zuschauer über die Rundfunkgebühr bereits bezahlt. Weil wir über das Internet speziell junge Zielgruppen erreichen, ist der Einsatz von Creative-Commons-Lizenzen für uns besonders interessant. Auf diese Weise tragen wir veränderten Nutzungsgewohnheiten Rechnung."
In der Tat sind die öffentlich-rechtlichen Sender via Rundfunkgebühr für ihre Inhalte bereits bezahlt worden - dies gilt jedoch für viele Produktionen der Sender nur bedingt, da sie an den ausgestrahlten Fremdproduktionen in der Regel nur Senderechte erwerben. Diese können sie anschließend eben nicht unter CC-Lizenzen stellen und im Netz anbieten.
Eigenproduktionen sollten die Sender indessen in größerem Maß auch im Netz den Gebührenzahlern zur Verfügung stellen - und dass dort kleine Schritte nicht unbedingt große Wirkung erzielen, zeigt das ZDF: dessen YouTube-Channel mag ebenfalls ein Schritt in die Richtung der besseren Verfügbarkeit bereits bezahlter Inhalte im Netz sein. Gemessen am Volumen der von anderen Usern eingestellten ZDF-Inhalte geht das "offizielle" Angebot des Senders im Netz bislang weitgehend unter. Ohne eine aggressivere Strategie, mit der mehr Content wahrnehmbar freigesetzt wird, dürfte sich an diesem Verhältnis wenig ändern. Auch beim NDR nicht.
News Redaktion am Mittwoch, 21.11.2007 12:22 Uhr
ganz klar ein schritt in richtung gleicher zugang zu gleichen informationen für alle (mit i-net anschluss).. finde ich gut! frage an den autor: ndr oder wdr? in titel sowie text steht ndr, im header aber wdr... und zapp sowie xtra3 sind doch ndr sendungen? ...
"Essen 400 Menschen einen Apfel, wird niemand satt. Laden sich 400 Menschen eine Musik- oder Filmdatei aus dem Internet, können alle die Datei nutzen: Im Netz ist alles Information und die wächst durch Teilung." :T Wunderbares Beispiel, gerade weil der aus dem Supermarkt gestohle ...
Dem würde ich zustimmen, da man meiner Meinung nach schon für solche Inhalte zahlen sollte. (Müssen ja auch irgendwie Finanziert werden.) Und die Bereitstellung für weitere Nutzung bezahlter Daten finde ich top! :T ...
Grundsätzlich a, aber nur wenn es kein einzelfall bleibt.. Gruss ...
Tja, hier stellt sich nun die Frage soll man a) Diese Sache begrüssen, als Aufwachen eines verstaubten Apparates, als warnehmung öffentlicher Aufgaben, oder b) Diese Sache verteufeln als Legitimation der GEZ-Gebühr auf neuartige Rundfunkempfangsgeräte? Schwere Frage... ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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