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UK: Weitere CDs verloren gegangen, zentrale Kinderdatenbank ist aber sicher

Die Daten von 25 Millionen britischer Bürger sind irgendwo. Wo genau, weiß niemand: die per Post verschickten CDs mit den sensiblen Daten gingen verloren. Anfänglich zwei, dann vier, nun bereits 10 CDs mit Bürgerdaten sind seit Bekanntwerden des Skandals verschwunden. Nun wird neue Kritik an einer geplanten "Kinderdatenbank" in Großbritannien laut. Alle Kinder im Königreich sollen zentral erfasst werden, und die Regierung beeilt sich zu versichern, dass Pannen wie die jetzige im Fall der Kinder nicht passieren werden.

Dann ist ja alles gut. Denn selbstverständlich werden die geschätzten 400.000 Personen, die Zugriff auf die Kinder-Datenbank haben sollen, nicht derart patzen wie die Steuerbehörde: die Daten von 25 Millionen Kindergeldempfängern wurden auf CD gebrannt verschickt, die CDs zuvor zwar verschlüsselt, aber das Passwort schlauerweise der Briefsendung beigelegt. Darüber hinaus wurden eigentlich zum Löschen bestimmte Datensätze "aus Kostengründen" vor der Versendung nicht gelöscht. Nachdem die Sendung auf dem Postweg verloren ging, war natürlich die Empörung groß.

Ein Sprecher der Abteilung, die für die Kinderdatenbank zuständig ist, bemühte sich nun zu versichern, dass eine derartige Panne in ihrem Haus nicht vorkommen werde. Ein zweistufiger Authentifizierungsprozess steuere den Zugriff auf die Daten, nur Angestellte in der höchsten Sicherheitsstufe hätten Zugriff auf den Datensatz, und die externen Nutzer der Datenbank würden nur Zugriff auf die Daten jener Kinder bekommen, mit denen sie tatsächlich zu tun hätten.

In den Datensätzen sind extrem sensible Daten zentral gespeichert: jedes Kind des Landes soll mit Name, Geburtsdatum, Eltern, Geschlecht und Anschrift erfasst werden, hinzu kommen Informationen über den schulischen Bildungsweg, behandelnde Ärzte oder mit dem Kind befasste Ämter. Und zu den selbstsicheren Tönen aus der Behörde passt gar nicht, dass man sich schon vor einiger Zeit dazu entschlossen hat, die Kinder "berühmter Eltern" nicht in die Datenbank aufzunehmen. Ebenso sollen die Daten von Kindern aus dem Index fallen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden.

Warum das, wenn die Datensicherheit doch ein so hohes Niveau hat? Zugegeben, beim zweiten Nachdenken will man die Antwort auf die Frage besser nicht wissen.

News Redaktion am Montag, 26.11.2007 15:30 Uhr

Tags: verlust datensicherheit datenbank uk datenleck kinder

 
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7 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • am 27.11.2007 23:07:24

    @windspirit: du solltest den massiven ausschweifenden gebrauch der satzzeichen unterlassen, sonst wirkt dein post weniger seriös;) aber ich finde es auch unverschämt, wie man dann noch von guter handhabung sensibler daten reden kann.:mad: ...

  • WindSpirit am 27.11.2007 11:32:52

    "Das ist ja total krass!!! Das ist doch Wahnsinn!!!!!!! So eine Datenbank ist kompletter Irrsinn, Unsere Kinder sind nicht in so einer Datenbank zu erfassen, und dann auch noch diese Frechheit das die Kinder der Reichen, Berühmten, und der Mächtigen nicht in dieser Datenbank enthalten sein sollten.. ...

  • am 26.11.2007 23:44:46

    Wie ich damals schon sagte Das war meiner Meinung Absicht. Wie dumm muss man sein und sowas gleich 2 mal zu velieren. Is ganz ganz klar. Solchen naps glaub ich nichtmal Guten Tag Da steckt ein Plan dahinter. So dumm kann man einfach nicht sein soweit würd ich zwar nicht gehen ...

  • senjin am 26.11.2007 18:06:27

    Wie ich damals schon sagte Das war meiner Meinung Absicht. Wie dumm muss man sein und sowas gleich 2 mal zu velieren. Is ganz ganz klar. Solchen naps glaub ich nichtmal Guten Tag Da steckt ein Plan dahinter. So dumm kann man einfach nicht sein ...

  • sonic2k am 26.11.2007 17:16:29

    Meiner Meinung nach sollten Politiker, die den Verlust der CDs zu verantworten haben, ins Gefängnis kommen. Solch unsensible Behandlung von vertrauenswürdigen Daten ist mit einem Datenklau gleichzusetzen. ...

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