
Schon im Juli dieses Jahres, also direkt nach der Abgabenerhöhung, haben beide Unternehmen aufgehört, auf ihren Websites Werbung für ihre Webradios zu machen. Die Abgaben für kommerzielle Musik könnte in den USA das Wachstum der Internetradios in die Knie zwingen. Letztes Jahr konnte diese Branche laut einer Untersuchung der Firma ComScore Inc. noch ein Wachstum von 39% verzeichnen. Der New Yorker Analyst der Firma Sanford C. Bernstein & Co. spricht von einem ernsthaften Schlag, den die Radiostationen im Web damit einstecken mussten. Er hält es für unwahrscheinlich, dass zu diesem Zeitpunkt eine Lösung für dieses Problem gefunden wird. Yahoo wirbt anstatt für deren Launchcast, eine Art Wunschradio, verstärkt für deren Onlineshop für Videos und Musiktitel. Als logische Konsequenz ist deren Zahl der Zuhörer um rund zehn Prozent gefallen. Die amerikanische Organisation SoundExchange, die Firmen wie EMI, Sony BMG, Warner Music Group, Universal und andere repräsentiert, begehrt die Abgabenerhöhung in Zeiten, in denen die Verkaufszahlen der Musikmedien laut der RIAA um zwanzig Prozent gefallen sind.
Nachdem man sich im Winter 2005 bezüglich der Erhöhung der Abgaben auf keinen Wert einigen konnte, ging die Angelegenheit vor Gericht. Die Richter des Copyright Royalty Board beschlossen eine schrittweise Erhöhung, in 2010 sollen 19 Cent pro Lied entrichtet werden.
"Diese Rechnung geht nicht auf. Wenn die Gebühren auf diesem Niveau bleiben, wird es sehr schwer das Unternehmen dauerhaft aufrecht zu erhalten, ohne Verluste einzufahren"
, sagte Lisa Namerow vom AOL Radio in Dulles, Virginia. Yahoo und AOL geben ihre Bilanzen zwar nicht bekannt, der größte private Anbieter am Markt, die Pandora Media Inc., schreibt aber bereits rote Zahlen. Man hofft SoundExchange in der noch immer laufenden Diskussion eine Reduzierung der Gebühren abringen zu können. Die in Washington ansässige Gemeinschaft der WebCaster "Digital Media Association" hat bei Gericht angefragt, die Entscheidung zu kippen. Sollte auch dies nicht gelingen, wäre der Kongress die letzte Hoffnung.
Wenn sich die Situation nicht ändert, werden AOL und Yahoo die Aktivitäten auf diesem Sektor komplett einstellen. Die restlichen Anbieter werden ihnen wegen der schwierigen Erwerbslage im Laufe der Zeit folgen, ob sie wollen oder nicht.
News Redaktion am Donnerstag, 29.11.2007 11:59 Uhr
wie soll das denn funzen? also vom finanziellen her. kleine rechnung: in einem monat (30 tage) müsste man dann , wenn jedes lied im durchschnitt 5 minuten geht (das ist noch sehr gut bemessen) und man nonstop sendet 1641,6 € zahlen... hammerlotchen:eek: PS: bei 3 minuten-liedern ...
Wohl pro abspelen..... Die haben doch voll den Knall da. :mad: MfG Andy wie soll das denn funzen? also vom finanziellen her. kleine rechnung: in einem monat (30 tage) müsste man dann , wenn jedes lied im durchschnitt 5 minuten geht (das ist noch sehr gut bemessen) und m ...
hmm was heisst genau 19 Cent/Lied? Pro einmal abspielen des songs?:eek: oder einmalig? ich kann mir , wenns einmalig zu entrichten ist, grad nicht vorstellen, wie solch hohe kosten entstehen sollen. Wohl pro abspelen..... Die haben doch voll den Knall da. :mad: MfG Andy ...
super idee. nur vollkommener quark. was hat unbekannt mit frei zu tun? seit wann kann man independent label musik ohne Abgaben spielen? Unbekannte Künstler können es sich aber nicht leisten, solche Forderungen zu stellen und haben vielleicht den Gedanken im Hinterkopf, d ...
19 Cent pro Lied? Das ist ja... die Musikindustrie... einfach nur noch lächerlich, aber damit schießen die sich selbst ins Bein, mal wieder... hmm was heisst genau 19 Cent/Lied? Pro einmal abspielen des songs?:eek: oder einmalig? ich kann mir , wenns einmalig zu entrichten ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
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