
Daten zu 64 Millionen Pensions- oder Unterstützungsanträgen seien unauffindbar, so die japanische Regierung laut Futurezone. Was in jedem Fall einerseits ein datenschutzrechtlicher GAU, darüber hinaus aber ein besonders anschauliches Negativbeispiel ist: gerade im Fall von Daten, die Aufschluss über Alter und Auskommen von Bürgern liefern, ist dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet.
Wenn die Daten in die falschen Hände gelangen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie auf dem schwarzen Markt für mehr oder weniger horrende Summen verkauft werden - entsprechende Angebote werden seit langer Zeit per Spammail verbreitet, wobei Geburts- und Adressdaten eben schwieriger zu wechseln sind als eine spam-verbrannte Mailadresse.
Ähnlich groß war die Entrüstung in Großbritannien, als die Daten der britischen Kindergeldempfänger auf dem Postweg verloren gingen und anschließend selbst die EU aufgefordert wurde, ihr Data-Handling neu zu überdenken - zunächst durch einzelne Abgeordnete, inzwischen gar durch eine Resolution des Europäischen Parlaments. Mit 359 Zustimmungen, 293 Gegenstimmen und 38 Enthaltungen wurde eine Resolution verabschiedet, welche die
"...immer weiter gehende Datenerfassung durch die EU und ihre Mitgliedstaaten im Namen des Kampfes gegen den Terror verurteilt. Dieser könne keine Entschuldigung für die Verletzung grundlegender Menschenrechte wie des Rechtes auf Privatsphäre liefern."
Btw.- dass Datenverluste dieser Art gelegentlich in der öffentlichen Diskussion auftauchen, suggeriert möglicherweise, dass es zu diesen Vorfällen zwar immer mal wieder, aber dennoch relativ selten kommt. Der Eindruck täuscht vollkommen.
News Redaktion am Montag, 17.12.2007 14:34 Uhr
ich verstehs ehrlich gesagt nicht. warum werden jetzt plötzlich solche leaks bekannt? warum outen sich die regierungen jetzt? da muss doch was hinter stecken. aber dieser fahrlässige umgang mit den daten wird in der bevölkerung eine andere sicht auf die dinge auslösen. sollte doch positiv stimm ...
Sowas passiert uns in D.-land nicht. und ab 1.1. können die Daten erst recht nicht verloren gehen. Genau. Einfach von Schäubles Notebook wieder in die Behördendatenbanken zurücküberspielen. :T ...
Sowas passiert uns in D.-land nicht. a) wird Rente bald ein Fremdwort sein (zumindest staatlich) b) gibt es nichts in Deutschland was besser geschützt ist als die Steuerdatenbanken welche aktuell den Rentendatenbanken mit beinhalten c) werden diese DBs mehr als Redundant gesichert und ab 1.1. kö ...
die briten habens auch weider geschafft http://www.n24.de/politik/article.php?articleId=176494&teaserId=182270 ...
Ist das eine neue Masche der Politiker/ Beamten die Rentenauszahlungen einzubehalten? Das werden unsere Politiker/ Beamten wohl gerne nachahmen! :rolleyes: wenn die das wollen würden dann würden die das einfach machen das is denen scheiss egal was die menschen dann denken. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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