
Das Album kann wahlweise entweder kostenlos als 192Kbps MP3 oder gegen Bezahlung als 320Kbps MP3, beziehungsweise als FLAC-Datei herunter geladen werden. Eine PDF-Datei mit Cover und Lyrics wird beiden Archiven beigelegt. Trent Reznor fühlt sich von den Konsumenten verraten. Musik ist seiner Meinung nach für viele nur dann interessant, wenn sie auch verfügbar ist. An dieser Stelle sieht er den Schwachpunkt der Musikindustrie - wer will schon für etwas bezahlen was er nicht kennt? Im Fall des Albums von Saul Williams können die Zuhörer erst die kostenfreie und klanglich eingeschränkte Version der Stücke downloaden und sich später dazu entscheiden, dem Künstler auch etwas dafür zu bezahlen. Wenn von 154.449 Personen nur 28.322 bereit sind den Musiker finanziell zu unterstützen, empfindet er dies verständlicherweise als entmutigend. Aber ein Hoffnungsschimmer bleibt: Die Downloader von heute sind die potentiellen Konzertgänger und Fanartikelkäufer von morgen.
Techdirt Autor Mike Masnick bittet die Analysten, die Sache nicht so kurzfristig zu begutachten. Er vermisst in Reznor's Rechnung die Berücksichtigung des Faktors, dass die Leute, denen das Album gefallen hat, auch den Namen des Künstlers bekannt machen werden. Auch wenn bei lausigen 5 Dollar so wenig Geld umgesetzt wurde, die Kalkulation sollte man nicht auf zu kurze Sicht ausrichten.
News Redaktion am Samstag, 05.01.2008 12:03 Uhr
Naturgemäß sind die Kundschaft dieser Musikrichtung Leute, die kein Geld haben. Die können eh nichts zahlen. Und die anderen mit Geld und noch ein bisschen Resthirn haben erkannt, dass das keine Musik ist, ergo auch dafür nichts bezahlt werden muss. Wer dafür bezahlt, ist mei ...
da der kostenlose download in verminderter qualität vorliegt fällt die argumentation, die leute würden sich nur das kostenlose runterladen um das zu hören wohl aus oder? freiwillig ~64kbit? nein danke ^^ das stimmt nicht!:confused: If you choose no ...
hm, hab nur die ersten kommentare gelesen: findet ihr nicht, dass das völlig logisch ist? 100 leute ziehen sich das album in low-quality und gucken obs ihnen gefällt. und NUR 18 davon sagen, ja das gefällt mir und ich zahle dafür. was ist daran bitte komisch? dass nicht jeder den kram mag geht ...
man könnte doch einfach mal folgende botschaft ausstrahlen: "Danke, dass sie diesen Film finanziell unterstützt haben" oder so ähnlich Würde ich auch gut finden, die Kampagne ist doch ein Witz, sie beschuldigen große Teile ihrer Zuschauerschaft und erlegen dem Rest Regeln ...
Dieses ganze Download für Lau und bezahlen auf freiwilliger Basis System ist doch Quatsch. Wenn Ich zu meinen Kunden sage, du kannst mir einen Stundensatz von 70EUR zahlen - oder auch nicht - wird sich die Mehrheit wohl dafür eintscheiden die Leistung für Lau zu nehmen und ich ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
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