
Nicht nur die Bundesrepublik sprang mit einem unglaublichen Betrag ein, als die Hypo Real Estate praktisch am Boden lag. Auch in den USA griff die Regierung ein und gab den großen Banken Staatshilfen, um einen weltweiten finanziellen Kollaps zu verhindern.
Der New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo hat nun konkrete Zahlen vorgelegt, was mit den Staatshilfen in den USA geschehen ist. Angeblich will er sich damit nur profilieren doch selbst wenn dem so ist, wäre eines klar: Die Zahlen sind wie Dynamit. Die neun größten Banken der USA haben im vergangenen Jahr rund 175 Milliarden US-Dollar erhalten, um weiter agieren zu können. Von diesem Betrag wurden jedoch satte 32,6 Milliarden Dollar - also knapp ein Fünftel - als Prämien an Manager ausgeschüttet. Da fragt sich mancher Zeitgenosse - Prämien für was? Womit haben die Manager das verdient, wo ist die Moral geblieben? Laut einer Untersuchung von Staatsanwalt Cuomo würden die Bonis ausgezahlt, unabhängig davon, ob es den Banken gut oder schlecht ging. Die Entlohnungsschematik habe weder Hand noch Fuß, so Andrew Cuomo. "Die neun überprüften Häuser hatten als erste Geld aus dem Bankenrettungsprogramm der US-Regierung bekommen. Als die Banken gut abschnitten, bezahlten sie ihre Beschäftigten gut. Und als die Banken miserabel abschnitten, wurden sie vom Steuerzahler gerettet - und die Beschäftigten wurden weiter gut bezahlt."
Als besonders drastisches Beispiel führt Cuomo die Citigroup an, welche zu den größten Verlierern in der Krise gehört. Sie erhielt 45 Milliarden US-Dollar an direkten Staatshilfen, so dass die US-amerikanische Regierung nun zu 34 Prozent der größte Aktionär der Bank ist. Jedoch schüttete gerade diese Bank stolze 5,3 Milliarden US-Dollar an Boni an ihre Manager aus - durch die Staatshilfen. Eine respektable Leistung, insbesondere wenn man deren Jahresverlust von 27,7 Milliarden US-Dollar in Betracht zieht. 738 weitere Citigroup-Banker erhielten insgesamt eine Bonuszahlung von rund einer Million US-Dollar. Führend bei diesen Zahlenspielen ist Goldman Sachs, welche im Durchschnitt 160.000 US-Dollar an Prämien ausschüttete. Insgesamt wurden 4,8 Milliarden US-Dollar an Prämien verteilt - doppelt so viel wie der Jahresgewinn der Bank. Auch bei allen weiteren Banken wurden größere Boni ausbezahlt, als schlussendlich Gewinn erwirtschaftet wurde. Der Leiter des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, bezeichnete die wieder eingeführten Bonuszahlungen als einen "Skandal". Er bedauere es, dass man noch immer keinen Weg gefunden habe, um zu "verhindern, dass eine kleine Gruppe von Männern und Frauen aus Geldgier die gesamte Weltwirtschaft in die Katastrophe führt". Wenn führende Politiker schon nichts dagegen tun - wie will der einfache Mann von der Strasse daran etwas ändern?
Da kann man sich wie im Bild links nur an den Kopf packen. (Firebird77)
(via spiegel, thx!)
(Bild via joergweis.wordpress, thx!)
News Redaktion am Freitag, 31.07.2009 15:44 Uhr
Geil! Internetzensur in Sicht, Leute die schon genug Geld haben, bekommen Millionen als Obolus, weil sie ihren Job so gut machen *hust* und das Fußvolk wird getreten und zur Kasse gebeten. Nur zur Information an alle Millionenboni-Empfänger ... Bei uns wurde letztens die Nachtschichtzulage gekür ...
Kann man auch wohl auf keinen Fall nur einem in die Schuhe schieben... also auch nicht einer Partei. Aber was da gelaufen ist, ist schon ein Hammer. Ich weiß generell nicht, wie gut es ist, dass der Staat in solchen Fällen in die Bräsche springen muss aber es scheint ja allgemein akzeptierter Kon ...
jaja erst die SPD alles erlauben lassen und dann dicke die Juso fahne schwingen Unterschied zwischen SPD und SPS ist, dass die SPS links ist. EDIT: Gemeint ist mehr links als die SPD... ...
:mad: Wenn ich jetzt was dazu schreiben würde, wärs Board voll... Fickt euch ihr Scheiss-Banken.... ...
Gewinne privatisieren Verluste sozialisieren Kapitalismus at its best ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Kämpfe als Held in diesem einzigartigen Fantasy Game. Viele Gefahren und Abenteuer erwarten dich!
spielen
Erschaffe deine eigene Insel und erobere die Welt. Krieg oder Wachstum - deine Strategie entscheidet!
spielen
Werde Gladiator und kämpfe im antiken Zeitalter um Ruhm und Ehre. Gehe Bündnisse mit anderen Spielern ein und kämpft gemeinsam gegen die schrecklichen Barbaren.
spielen
Ziehe als einsamer Waldläufer oder an der Seite von Kampfgefährten in einem Fantasy-Spiel von Abenteuer zu Abenteuer.
spielen
Tritt gegen legendären Samurai aus Japan des 19. Jahrhundert an und werde der gefürchtetste aller Samurai.
spielen
Tritt in eine epische Schlacht zwischen Werwölfen und Vampiren, in der nur die Stärksten überleben werden, ein.
spielen