
Wenig Beispiele fallen einem ein, sucht man Vergleiche für das massive Eingreifen der Privatwirtschaft in einen Kernbereich staatlichen Handelns, in dem öffentliche Institutionen neben einem Hilfssherrif-Job auch noch den der Drückerkolonne aufgezwängt bekommen, welche der studentischen Klientel teure Musik-Abodienste zwangsverordnen soll.
Nach wie vor schreibt der Entwurf vor, dass durch die Hochschulen
"...Pläne entwickelt werden, wie legale Alternativen zum P2P-Tausch angeboten werden sowie technische Möglichkeiten zum Unterbinden illegalen Tauschs entwickelt werden können."
Was noch einigermaßen erträglich klingt, denn Pläne und geschaffene Fakten sind immer noch zwei Paar Stiefel. Die EFF warnt jedoch davor, dass angesichts der Zwangsverordnung zum Filtern sowie zum Bewerben von Zwangsabos die Unis in technische Sackgassen gedrängt werden - nicht allzu weit hergeholt, bedenkt man das Massensterben von DRM-verseuchten Plattformen in der letzten Zeit.
Immerhin - vor Februar soll die Änderung nicht zur Abstimung kommen. Es ist somit am gesetzgeber zu erkennen, dass man einmal mehr dadurch der Zeit hinterher hinkt, weil man auf die Lobbys gehört hat, die sich jahrelang vehement den Veränderungen und Umbrüchen im digitalen Zeitalter widersetzt hat. Der eigentliche Skandal ist ja ohnehin, dass die Maßnahmen nach wie vor zur Debatte stehen - obgleich sie an sich reine Wunschkataloge einer Lobbyindustrie sind. Man stelle sich die Empörung vor, wenn einer Uni mit der Streichung der öffentlichen Mittel gedroht würde, weil nicht Produkt A vom Hersteller B exklusiv auf dem Campus vertickt wird.
News Redaktion am Donnerstag, 17.01.2008 15:40 Uhr
Fast schon wie Schutzgeld-Eintreiber: Eine schöne Uni, die sie da haben. Und die Studenten, die lernen ja so schön, mit der guten Einrichtung. Es wäre ja wirklich schade, wenn plötzlich die Gelder gestrichen werden... dagegen sollten Sie sich versichern. Um dem ganzen noch den Hau ...
Na ja, einen Film saugst du ja auch nicht mal eben so in der Vorlesung. Das dauert ein Weilchen und etliche Unis haben ja eine Download-Begrenzung. Ich kenne da anderes - 2 MByte in der Sekunde und man lädt eine ganze DVD! ...
Lustigerweise sind sie auf die Idee noch nicht mit Filmen gekommen??? Na ja, einen Film saugst du ja auch nicht mal eben so in der Vorlesung. Das dauert ein Weilchen und etliche Unis haben ja eine Download-Begrenzung. ...
Lustigerweise sind sie auf die Idee noch nicht mit Filmen gekommen??? ...
Leider ist studieren in den USA ja rein Geldbeutel abhängig. So wird es die Betroffenen vielleicht nicht einmal interessieren. Und manche Leute stellen fest, dass jahrelang für die Uni gespart wurde, um letztendlich teure Musik zu hören - wofür man kaum Zeit hat. [quote ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
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