Der Vertrieb eines Autokalenders durch den "Black Mustang Club" wurde Mitte Januar gestoppt, nachdem Kalender-Vertrieb Cafepress die Verwendung der Bilder nicht erlaubte. Der Anlass: einige strenge Briefe von Ford, die ähnliche Projekte wie den Black Mustang Club-Kalender untersagten. CafePress hatte im Vorfeld bereits eine Cease-and-Desist-Aufforderung erhalten, die dem Shop die Verwendung von Ford-Logos und -Marken untersagte. CafePress reagierte umgehend und stellte auch den Vertrieb des BMC-Kalenders ein.
Ford stellte anschließend klar: mitnichten wolle man Fanprojekte unterbinden, im Gegenteil ermutige man dazu, ähnliche Aktionen zu realisieren. Ford-Marken dürfen jedoch in kommerziellen Produkten nicht verwendet werden, bei diesbezüglichen Unklarheiten würde man den Fans aber gerne per eMail-Hotline helfen und Ratschläge geben. Bilder der eigenen Autos können selbstverständlich verwendet werden.
Neben der "Entwarnung" bemüht sich Ford darüber hinaus um die Fans, denen mit ford.digitalsnippets.com eine Plattform zur Verfügung gestellt wird, auf der man sich aus einer Vielzahl von CC-lizenzierten Bild-, Video- und Textmaterialien bedienen kann.
(Bild: Ford, CC-BY) Alles gut? Vermeidbar wäre der Zwischenfall durchaus gewesen. Von einem "Missverständnis" zu sprechen, verharmlost die Vorgeschichte jedoch deutlich. Denn die Position der Rechtsabteilung Fords wurde im Vorfeld recht drastisch klar gemacht. CafePress berichtet vom Briefwechsel:
"In diesem Dokument verlangte Ford, dass wir Bilder von Usern umgehend (und auch in Zukunft) entfernen, die Ford-Wagen und -Logos zeigen. Inbegriffen aktuelles Bildmaterial wie auch kommende Produkte. ... Im Vwerlauf der letzten Woche sprachen wir erneut mit Ford und erreichten eine Übereinkunft - Ford hat ihre ursprüngliche Position revidiert und läßt nun die Bilder von Privatpersonen auf CafePress und CafePress-Produkten zu."
Ein gutes Ende, mit dem CC-lizenzierten Sonderbonus von Ford - nach einer Vorgeschichte, die nicht nur für Ford eine Lektion sein sollte. Es ist alles andere als sinnvoll, Fans einzuschüchtern, dass restriktive Unterlassungsaufforderungen zu "Kollateralschäden" wie dem jetzigen Streitfall führen, sollte sich jede einigermaßen kompetente PR-Abteilung denken können. Und auch, dass man die rechtsabteilung entssprechend an die Kandare nehmen sollte, will man wenig publicityträchtige Vorfälle vermeiden. Ford hat dazugelernt - ob auch andere Unternehmen nachziehen?
News Redaktion am Sonntag, 27.01.2008 14:01 Uhr
ähmm ... ja! Wird hier eigentlich jeder Bienenschiss als Gulli:News gebracht. Was haben die Ford Bilder mit "Underground" bzw. unserer Scene zu tun? Wenn ich solche News lesen will, gehe ich auf heise. de - bitte beim Thema bleiben, danke. Das war die Ergänzung / Auflösung zu ...
ähmm ... ja! Wird hier eigentlich jeder Bienenschiss als Gulli:News gebracht. Was haben die Ford Bilder mit "Underground" bzw. unserer Scene zu tun? Wenn ich solche News lesen will, gehe ich auf heise. de - bitte beim Thema bleiben, danke. ...
Thx. Satzbau flutscht noch nicht so richtig...muss nach ner Woche auch erst wieder warmlaufen :) ...
Nach dem Bild: Vermeidbar wäre der Zwischenfall durchaus gewesen, um von einem "Missverständnis" zu sprechen, hängt die Vorgeschichte etwas tief. ...
Markenstreit mit Happy-End: Ford zeigt sich kunden- und fanfreundlich und beansprucht nun mitnichten den Markenschutz auf Bilder, die Ford-Besitzer von ihren Autos machten und per Kalender vertreiben wollten. Den Kalender des Black Mustang Club mit Bildern von Ford-Fahrzeugen der Mitglieder gibts ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.