
Frank Rieger berichtete vom Empfang der Beobachter mit den Worten "Sie haben hier gar keine Rechte!", die Beobachter berichten von Vorwürfen, die Wahl stören und manipulieren zu wollen sowie von Drohungen mit Platzverweis, Festnahme und Anzeige wegen Wahlbehinderung.
In einem Zeitungsbericht kündigte Mürell nun Gegenmaßnahmen an: mitnichten habe man die Beobachtung verhindert, vielmehr stellten die CCC-Beobachter selber unrechtmäßige Forderungen. Vor acht Uhr sei niemandem der Zugang zu den Wahllokalen erlaubt, das Vorgehen in Obertshausen sei vollkommen rechtsmäßig gewesen. "Wer etwas anderes behauptet, lügt", wird der Wahlleiter zitiert.
Netzpolitik bestätigt nun die Echtheit der Ankündigung. Interessant dürfte ein Verfahren allemal werden, wenn es denn dazu kommt: dem CCC wird im Gegenzug die wenig schmeichelhafte Unterstellung an den Kopf geworfen, möglicherweise eine Manipulation der Wahlmaschinen geplant zu haben (Böse Zungen merken an, dass bisher doch gerne behauptet worden sei, dass solche Manipulationen technisch nicht möglich seien...).
Das Bild vom "bösen Hacker" wird demnach noch exzessiv gepflegt. Und eine gute Chance wird nebenbei verpasst, für ein wenig Transparenz und Bürgernähe zu sorgen: statt der Klagedrohung hätte Mürell die besten Möglichkeiten, den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahlen darzustellen. Stattdessen soll nun die "verunglimpfende" Kritik aus dem Netz verschwinden. Strategisch unklug und auch nicht dazu geeignet, Vertrauen zu schaffen. Nebenbei sollen auch Blogger und Kommentatoren rechtlich belangt werden.
Man darf also gespannt bleiben. Und einmal mehr konstatieren, dass das Argument, Papierwahlen seien weniger sicher, langsamer und umständlich, immer mehr an Schlagkraft verliert.
News Redaktion am Donnerstag, 31.01.2008 11:34 Uhr
Ok, kein Problem. War ja nix Schlimmes. :D MfG Andy ...
@titus_shg: Ach du schande, tschuldigung *duck&flücht* Das kommt davon, wenn man die Quote-Tags manuell editiert. Hiermit beantrage ich einen Multiquote-Mod für das Board ;) Ciao AOM ...
Moin! *gähn* Der CCC hat seine Wahlbeobachter ja nicht ausgewählt sondern allgemein dazu aufgerufen. Ach so, das wusste ich nicht. So genau hab ich das nun auch nicht verfolgt. Also dann relativiere ich Aussage 1 und 2: Es müssen nicht nur Leute gewes ...
Na klar werden die schwächen auch von Beamten festgestellt. Dann schauen sie in ihren Vorschriften nach..... Und da steht: Auf den Knopf "B" darf nicht gedrückt werden! Na dann ist die Maschine -aus beamtensicht- 100% sicher. Denn wer drückt denn schon einen Knopf, der nach ...
Moin! *gähn* Der CCC hat seine Wahlbeobachter ja nicht ausgewählt sondern allgemein dazu aufgerufen. Ach so, das wusste ich nicht. So genau hab ich das nun auch nicht verfolgt. Also dann relativiere ich Aussage 1 und 2: Es müssen nicht nur Leute gewesen sein, die wissen was ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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