
"The Flashbulb" lässt wenig gute Haare an der aktuellen Situation im Musikbusiness: bis zum Achtfachen dessen, was beim Musiker ankommt, wird bei Händlern wie Amazon oder BestBuy verdient, mit Apple liege man in einem Rechtsstreit, da von den Einnahmen mit den Tracks von Jordans Label exakt Null Prozent bei den Künstlern angekommen seien.
Online-Downloads mit DRM lehnt Jordan ab, sein eigenes Label bietet DRM-freie Downloads in lossless FLAC an. Und wer das Album von Flashbulb via Torrent gezogen hat, wird aufgefordert, bei Gefallen sein Scherflein beizutragen - jeder Betrag sei willkommen, und nach Abzug der Herstellungskosten landen über 90% der Zahlung beim Musiker.
"Wer weiß, ob mein kleiner Geschäftsplan hier neue Releases finanzieren wird - aber selbst dabei zu scheitern ist besser als das mistige Label/Verleger/Händlermodell, unter dem Musiker seit über 50 Jahren leiden."
So das Schlusswort von Jordan in seiner .nfo. Auf seinem Blog wird er nochmals deutlich: die Aktion sei ein Experiment, anders als behauptet wolle er sein Album mitnichten für lau verteilen, da weder er noch sein Label damit überleben würden. Ebensowenig gibt er sich der Illusion hin, der Weisheit letzten Schluss gefunden zu haben - für ein Stück vernünftiger und realistischer als andere Strategien hält er seinen Versuchsballon jedoch allemal:
"Ich glaube nicht, dass Spenden eine Lösung auf lange Sicht sind, aber sie sind verdammt viel besser als so zu tun, als ob 85 Prozent deiner Hörer nicht existieren."
(via)
News Redaktion am Montag, 04.02.2008 11:32 Uhr
erster eindruck: schönes konzept, geile einstellung, nette musik. werd mir die musik erstmal etwas genauer anhörn und je nachdem obs gefällt was spenden:T ...
Ein wichtiger Teiljob der Labels ist auf jeden Fall die Spreu vom Weizen zu trennen! Ohne Labels wäre es auf jeden Fall sehr viel schwerer die guten Künstler zu entdecken. @Sense_ Im elektronischen Bereich haben die meisten Künstler so wie ich das sehe weitgehen ihr eigenes Equipment. Es gibt au ...
@cuhformation ich denke ma, das die plattenfirmen ein Studio zur verfügung stellen und die Produktionskosten übernehmen. Von daher dürften sie meiner meinung nach sich nur die Produktionskosten + nen kleinen Obolus verdienen, mehr nich. Denn ich bezweifle, das sich eine unbekannte gruppe ein Tons ...
Ich denke man braucht nicht unbeding die Plattenfirmen, wobei diese mehr Einfluss im TV/Radio haben. Auf die MTV und Viva-Langzeithirngeschädigten kann man als vernünftiger Musiker scheißen - zudem das Internet eine viel bessere Plattform ist^^ ...
Interesannt :) Am besten vertreibt man seine Sachen selber (Direktvermarktung). Zum Verkauf kann man andere Bezahlmethoden außer PayPal nutzen :) Ich denke man braucht nicht unbeding die Plattenfirmen, wobei diese mehr Einfluss im TV/Radio haben. Wer hat unter anderem schon Lust, dass andere si ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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