
Im Streit um die Vergütungen stehen sich drei Parteien gegenüber: Verleger, Labels und die Internetshops, deren Ausschüttungsquoten zum ersten Mal über die Verhandlungen des Copyright Royalty Board bestimmt werden sollen. Zu den üblichen Verteilungskämpfen kommen noch Unklarheiten um unterschiedliche Lizenzmodelle dazu: Verkauf und Streaming werden unterschiedlich behandelt, Streaming gilt als "Aufführung" und unterliegt anderen Quoten und Gebühren als der Verkauf.
Während üblicherweise die Fronten zwischen Künstlern/Labels auf der einen und den digitalen Shops auf der anderen Seite verläuft, sind sich in der aktuellen Sache die vier Majors mit Apple, Napster und Co. einig: die Anteile der Songwriter sollen gesenkt werden.
Nach Ansicht von Labels und Musikshops hätten die Verleger gut verdient, während die Labels mit Einbußen kämpfen mussten. Von faktisch über 10% auf 8% soll der Anteil der Verleger an den Erlösen daher gesenkt werden. Üblicherweise wird dieser Anteil wiederum zu gleichen Teilen zwischen Verleger und Songwriter aufgeteilt. 9 Cent pro Song ist die aktuelle Vergütung, bei den üblichen 99 Cent oder gelegentlich weniger pro Download entspricht das noch einem zweistelligen Prozentanteil.
Die digitalen Musikshops vertreten eine noch radikalere Linie: die Vergütung soll für Streaming völlig abgeschafft werden, bei Kaufdownloads die 4% nicht übersteigen.
News Redaktion am Dienstag, 05.02.2008 12:44 Uhr
die Musikindustrie sollte eher mehr bezahlen, ohne Sänger = keine Musikindustrie, mich wunderts das es da noch kein Stress gab erinnert mich grad an den schriftstellerstreik in hollywood. das problem ist aber, dass das hier leider nicht tut, da die musikindustrie ihre ...
Ich finde das ganze auch eine bodenlose Frechheit. Uns immer vorheulen, wie schlecht es der Musikindustrie geht, aber dann noch nicht einmal mehr seine Künstler anständig bezahlen. :mad: Ich hoffe, dass mal jemand ein richtig grossen Musikshop wie bei Erotik a la mydirtyhobby au ...
Ich finde das ganze auch eine bodenlose Frechheit. Uns immer vorheulen, wie schlecht es der Musikindustrie geht, aber dann noch nicht einmal mehr seine Künstler anständig bezahlen. :mad: Ich hoffe, dass mal jemand ein richtig grossen Musikshop wie bei Erotik a la mydirtyhobby aufmacht, wo die K ...
Kurze eigene Erfahrung zum Thema: Ich spiele selbst in einer Band, wir hatten im letzten Jahr auch eine CD rausgebracht. Dann gabs einige Gespräche wegen Vermarktung etc., auch mit einigen Firmen. Das Fazit ist rel. schnell gesagt: Wir verkaufen die CD nun selbst auf unserer Homep ...
Kurze eigene Erfahrung zum Thema: Ich spiele selbst in einer Band, wir hatten im letzten Jahr auch eine CD rausgebracht. Dann gabs einige Gespräche wegen Vermarktung etc., auch mit einigen Firmen. Das Fazit ist rel. schnell gesagt: Wir verkaufen die CD nun selbst auf unserer Homepage. 100% der Ei ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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