
Das Gericht in Kopenhagen hat kürzlich der Forderung der IFPI nach einer Blockade entsprochen. Tele2, einer der größten Internetanbieter Skandinaviens, wird ab sofort gerichtlich dazu verpflichtet, den Zugriff auf die Website von The Pirate Bay (TPB) unmöglich zu machen.
Die Blockade betrifft aber nur TPB selbst. Alle anderen Webseiten mit ähnlichen Inhalten oder gar Suchmaschinen für Torrent-Dateien können weiterhin von den Tele2-Kunden besucht werden, was die komplette Aktion sehr zweifelhaft erscheinen lässt. Die IFPI hofft laut Aussage eines Sprechers, die anderen Anbieter in Dänemark würden dem Beispiel folgen und ihren Surfern ebenfalls den Zugriff auf TBP verweigern. Die Geschäftsleitung von Tele2 gab bekannt, man würde das Urteil wie gefordert umsetzen. Es wird, ähnlich wie im Fall von AllOfMp3.com, den dänischen Filesharern kaum schwer fallen, diese Blockade zu umgehen.
Sinnlos oder nicht, der dänische Ableger der IFPI hat die Aktion auf der eigenen Website Pladebranchen.nu bereits als Erfolg gewertet. (via globeandmail.com & techdirt)
News Redaktion am Mittwoch, 06.02.2008 10:15 Uhr
Dazu hat ja HEISE der Netzwelt gleich drei wunderschöne Urteile geliefert. :D Man kann bloß hoffen, dass Urteile, die von derart geringer technischer Kompetenz der Richter zeugen, abnehmen. Verlinken von Bildern der "privaten" HOmepage zur kritischen Beric ...
Man findet auf PirateBay keine unzulässigen Inhalte, allenfalls Meta-Daten, die auf urheberrechtlich geschützte Werke verweisen. Dazu hat ja HEISE der Netzwelt gleich drei wunderschöne Urteile geliefert. :D http://www.affiliateundrecht.de/olg-muenchen-29-U-2887-05-ha ...
Nur zu Warez-Quellen und ander unzulässig Inhalte. Man findet auf PirateBay keine unzulässigen Inhalte, allenfalls Meta-Daten, die auf urheberrechtlich geschützte Werke verweisen. Das kommt zu diesen blödsinnigen Sperrverordnungen noch erschwerend hinzu. [quote=Gravenr ...
Auch wenn sie nicht wirklich etwas bringen, ich halte solche Aktionen trotzdem für prinzipiell bedenklich. Die IFPI wird in ganz Europa so weitermachen, wir dürften hier gerade erst die Anfänge miterleben. Davon ist auzugehen. Erstaunlich, dass die Provider tatsä ...
aber man könnte es einfach machen ohne zu drohen :D so nach dem Motto wenn wir schonmal dabei sind können wir auch Seiten blocken die uns nicht passen. Es gibt ja warscheinlich kein Gesetz das ein Provider dazu zwingt alle Seiten verfügbar zu machen ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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