
Den Firmen wurde eine 30-tägige Frist gesetzt, innerhalb derer sie die eingesetzte Software käuflich erwerben müssen. Im Fall der 41 Unternehmen will man jetzt jeden Fall separat prüfen. Die Geschäftsführer müssten jetzt ihre Unschuld beweisen oder in Kauf nehmen, dass die BSA in absehbarer Zeit rechtliche Schritte gegen sie in Angriff nimmt.
Im Oktober letzten Jahres war es zu einer ähnlichen Kampagne in Berlin gekommen. Die Organisation warnte Berliner Unternehmen vor den Risiken illegaler Software - allen voran den juristischen Konsequenzen, die man den Firmen androhte. Auch rief man Personen öffentlich dazu auf, Hinweise auf den Einsatz unlizenzierter Software in Unternehmen zu geben. Wenn keiner der Mitarbeiter dazu bereit sein sollte, blieb es der BSA lediglich übrig, zu drohen. Man gab bekannt, ein überregional tätiger Groß- und Einzelhändler von Bürobedarf und EDV hätte 600.000 Euro für Schadensersatz bzw. Lizenzen zahlen müssen. Im zweiten Fall traf es ein internationales Medienunternehmen, hier waren sogar 2,5 Millionen Euro fällig. "Unternehmen, die aus Unachtsamkeit oder gar vorsätzlich nicht über die nötigen Lizenzen für die eingesetzte Software verfügen, könnten sich vor Gericht wiederfinden", so Georg Herrnleben, Director Zentral- und Osteuropa der BSA in der Pressemitteilung. Um Aufsehen zu erregen, wurde eine sechs Meter breite Werbefläche vor der juristischen Fakultät der Humboldt Universität zu Berlin aufgebaut. Es sollte damit höchst plakativ gezeigt werden, wie groß die Gefahren sind, in die sich Unternehmen mit der Benutzung von Raubkopien bringen könnten. Zur Erhaltung einer sicheren und gesetzmäßigen Online-Welt kann man jederzeit auf der Website der BSA den ungeliebten Chef, Mitstudenten oder Kollegen seiner Wahl anschwärzen.
Julie Strawson, die Vorsitzende der Kommission der BSA gab aktuell bekannt, dass man die strafrechtliche Verfolgung der schottischen Firmen lediglich als letzten Ausweg betrachtet. Auf die Anfrage vom Register schrieb sie, die Kampagne in Glasgow wäre ein "großer Erfolg". Auch bei nur 41 Antworten auf 8.000 Anschreiben, das entspricht etwa einem halben Prozent, wäre man mit dem Feedback "sehr zufrieden". Scheinbar kommt es tatsächlich darauf an, wie man die Angelegenheit dreht, wendet und betrachtet
News Redaktion am Donnerstag, 07.02.2008 18:50 Uhr
Ähm, ist das jetzt deren Ernst? Ich krieg also von diesen Typen nen Brief, denke, ouh, ja, verwenden wir sowas? Wär ja wirklich nicht unsere Absicht! Ich überprüf also die Lizenzen und stell fest, ouh, tatsächlich, da gibts was was nicht lizenziert ist, oke, kaufen wir die Li ...
Naja, warum antwortet man auch: "Jop, wir ham Raubkopien" anstatt einfach direkt die Lizenzen zu ordern oder alle Kopien zu löschen? Mir unbegreiflich... Kein Wunder, dass so viele Firmen den Bach runter gehen, wenn man sich noch bewusst Ärger und Unkosten einhandelt. ...
Ähm, ist das jetzt deren Ernst? Ich krieg also von diesen Typen nen Brief, denke, ouh, ja, verwenden wir sowas? Wär ja wirklich nicht unsere Absicht! Ich überprüf also die Lizenzen und stell fest, ouh, tatsächlich, da gibts was was nicht lizenziert ist, oke, kaufen wir die Lizenzen! Und was pas ...
Die Aktion ist doch eine win-win Situation für die BSA. Es haben sich 41 Firmen dazu bekannt Raubkopien zu nutzen, ein Grossteil der anderen angeschriebenen benutzt sie ebenfalls. Hätte sich niemand bekannt, wäre es eben ein minimal grösserer Anteil Lügner. :rolleyes: Aber die Praktik ist ja ...
Allein die vorgänge - 'Schwätz deinen Nachbarn' an, erinnern mich u.A. an die Inquisition. ;) LG Fish ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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