
Dort kann man bekanntermaßen ein Buch nach Belieben durchblättern - die Vorstellung, im Verkaufsraum eines Buchladens stünden nur Cover und drei Seiten Text zum Probelesen, würde wohl den meisten Buchkäufern reichlich seltsam vorkommen. Auch online soll diese Beschränkung nun bei HarperCollins verschwinden - zumindest zeitweise, zumindest für ein paar Titel. Nach Belieben in der Komplettausgabe online lesen sollen die Kunden in Zukunft bei "The Witch of Portobello" von Paulo Coelho, "Mission: Cook! My Life, My Recipes and Making the Impossible Easy" von Robert Irvine, "I Dream in Blue: Life, Death and the New York Giants" von Roger Director "The Undecided Voter's Guide to the Next President: Who the Candidates Are, Where They Come from and How You Can Choose" von Mark Halperin und "Warriors: Into the Wild", Autor Erin Hunter.
Weitere Titel sollen folgen, nach einem Monat sollen die Volltexte jedoch wieder von der Site verschwinden. Auch ein Download soll nicht möglich sein, selbst das Ausdrucken sei unterbunden. Und natürlich kann nachvollzogen werden, wieviel User die Titel tatsächlich komplett online lesen: jede Art der "Kannibalisierung" der eigenen Verkäufe soll schnell ermittelt werden, solle sie denn auftreten.
Autor Paulo Coelho begrüßt die Aktion - die bei ihm indessen wohl offene Türen eingerannt hat, denn der Erfolgsautor pflegt ein eigenes Blog, in dem er auf frei kopierte Versionen seiner eigenen Bücher verweist - Volltexte, Audiobooks, Übersetzungen. Mit "Pirate Coelho" sind die Posts auf charmante Weise signiert. Der Autor geht davon aus, dass er damit seinen Verkäufen nicht schadet.
So weit ist man bei HarperCollins noch nicht, aber ein guter Schritt ist getan: hin zu einem Online-Shop, der zumindest in Ansätzen bietet, was jede Offline-Buchhandlung schon seit Jahren kann: potentiellen Käufern den Blick ins komplette Buch ermöglichen.
News Redaktion am Dienstag, 12.02.2008 15:52 Uhr
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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