
Datenschutz sollte stets an oberster Stelle stehen. Dennoch passieren Pannen. Aktuell betrifft es den bekannten Finanzdienstleister AWD aus Hannover. Die Redaktion von NDR Info berichtet darüber, dass man ihnen 27.000 Datensätze übermittelt hat. Darin enthalten seien Kundennummern, Adressen, Telefonnummern, Berufsbezeichnungen, Geburtstage sowie die Vertragsabschlüsse der einzelnen Personen.
Daraus ließe sich beispielsweise feststellen, welcher Kunde eine Lebensversicherung abgeschlossen hat oder wie viel Geld angelegt wurde. Auch über die Gesamtlaufzeit der Verträge geben die Datensätze detailliert Auskunft. Ein Großteil der Verträge, die in den Datensätzen genannt werden, seien nach wie vor gültig. Zu den weiteren Details, wie so viele Datensätze in Umlauf geraten konnten, gab es bislang keine Informationen.
Ein Sprecher von AWD bestätigte gegenüber dem NDR, dass es sich tatsächlich um Daten des Unternehmens handeln würde. An sich hätten jedoch nur hochrangige Mitarbeiter des Dienstleisters Zugriff auf eine derart üppige Menge an Datensätzen. Als Reaktion auf das Leck hat AWD inzwischen Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt, wie der Norddeutsche Rundfunk berichtet. Außerdem sei der Landesbeauftragte für den Datenschutz in Niedersachen, Hoachim Wahlbrink, über den Vorfall seitens der AWD informiert worden.
AWD zählt zu den größten Finanzdienstleistern Europas. Schwerpunktmäßig vermittelt man Kapitalanlagen, Pensionsvorsorgen und Versicherungen an private Haushalte mit durchschnittlichem Einkommen. AWD vermittelt dabei lediglich die Produkte durch formal selbstständige Handelsvertreter, die auf Provisionsbasis bezahlt werden. (Firebird77)
(Tipp via titus_shg, thx!)
(via welt, thx!)
(Bild via wikipedia, thx!)
News Redaktion am Freitag, 16.10.2009 13:06 Uhr
Komisch das alles !! Letzte Woche SAT 1 bei Akte 09 war auch ein Beitrag über die Machenschaften der AWD Kurze Zeit später ne Daten-Panne seltsam,seltsam:D ...
Das ist wirklich peinlich. Zudem die Datensätze bei der AWD eigentlich noch "empfindlicher" sind als bei der Telekom. Es geht da um 4- manchmal auch 5-stellige Beträge, die man mit den 27.000 Personen verbindet. Oder wurden die "Finanzberatungssummen" nicht aus versehen veröffentlicht? ...
So eine Menge Daten verliert sich nicht so einfach. Natürlich nicht! Sowas verlieren die auch nicht auf dem Wege, den wir vermuten bzw die angeben.... Adressenhandel? haaaalloooo :eek: Verloren...natürlich :rolleyes: Was meinst du, was das fürn schöner Nebenverdie ...
Beitrag gelöscht, hier wird zensiert. Auf Nimmerwiedersehen. ...
... deswegen müssen die Mitarbeiter permanent gewechselt werden ... gegen Inder, Chinesen usw. usw. ... denn die haben ja kein Interesse an "deutsche" Datensätze! .... brrrrrrrr! In einer Globalen Finanzwelt? ... in einer globalen Finanzwelt sind ältere Investitionsdaten mit den Laufzeiten extr ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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