
BBC News berichtet hierzu, dass zusätzlich zur dreijährigen Haftstrafe noch eine Geldstrafe von über 1.000 Dollar verhängt wurde. Die Anklage forderte im Prozess eine hohe Strafe mit Abschreckungswirkung auf etwaige Nachahmer. Das marokkanische Königshaus verfüge über kein Internetangebot und Informationen seien nur über offizielle Stellen zu erhalten. Der Beklagte habe sich in diesem Zusammenhang durch "verbrecherischen Identitätsraub" strafbar gemacht.
Marokkanische Blogger hingegen setzten sich für Mourtada ein. Auf der Website, die Mourtada unterstützte, wurde ein offener Brief der Familie mit dem Gesuch nach Gnade veröffentlicht. Das Profil sei lediglich "aus Spaß" angelegt worden, genau wie Tausende anderer Fake-Accounts auf Facebook. Mourtada hatte zu keiner Zeit böse Absichten verfolgt. Als Reaktion auf die Inhaftierung traten marokkanische Blogger in einen "Blogstreik" und schrieben 24 Stunden lang keine Artikel.
Inwiefern es sich bei dem Erstellen von Spaß-Accounts unter der Angabe falscher, existierender Persönlichkeiten um eine Straftat handelt, ist bisweilen schwierig zu entscheiden. Sofern ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass es sich um einen Fake-Account handelt, sollte der Account als Satire gekennzeichnet durchgehen und rechtlich in Ordnung sein. Andernfalls ist mit Abmahnungen zu rechnen. Glücklicherweise ist die Verhängung einer dreijährigen Haftstrafe in Deutschland bei gleicher Sachlage völlig unrealistisch. (Via TechDirt)
News Redaktion am Dienstag, 26.02.2008 16:27 Uhr
Wer an diesem Web 2.0 Datenmüllschleuder Quatsch mitmacht, der ist selbst Schuld. Wieso haben die Leute in ihrer Freizeit nichts besseres zu tun, als sich auf solch Seiten zu tummeln? Da gehe ich lieber auf gulli.com, rauche mir nen marokkaner und esse nebenbei ne Prinzenrolle :D So ...
Wer an diesem Web 2.0 Datenmüllschleuder Quatsch mitmacht, der ist selbst Schuld. Wieso haben die Leute in ihrer Freizeit nichts besseres zu tun, als sich auf solch Seiten zu tummeln? Da gehe ich lieber auf gulli.com, rauche mir nen marokkaner und esse nebenbei ne Prinzenrolle :D So Long ... ...
Ui ui ui wie viele Jahre hätte hier wohl Krutzi mit seinen 57 Fakeaccounts bekommen:eek: Krutzi hat keine Accounts erstellt die sich auf echte Personen bezogen. Also keine Persönlichkeitsverletzung. ...
Ui ui ui wie viele Jahre hätte hier wohl Krutzi mit seinen 57 Fakeaccounts bekommen:eek: ...
"Blogstreik" omg:rolleyes: ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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