
Die Wähler im Wahlkreis kennen weder ihn, noch seine Idee rund um 'Change Congress'. Die Idee des 'Change Congress' ist auch nicht einfach in zwei Sätzen zu erklären. Grundsätzlich geht es darum, die Wirkungsweise des Geldes in Washington zu ändern. Darüber hinaus sei die Gegenkandidatin sehr stark, weil sie seit dreißig Jahren vor Ort politisch-öffentlich wirksam ist. Eine Niederlage in dieser Größenordnung würde der "Change Congress" Bewegung weniger nutzen als schaden. Auf seiner Wahl-Webseite Lessig08 argumentiert Lawrence Lessig in einem fünfminütigem Video, dass es mehr braucht um den Congress zu ändern als lediglich seine Kandidatur. Die Veränderung müsse vielmehr von unten kommen, sie müsse als Grasswurzel-Bewegung betrachtet werden.
Er zitiert in diesem Zusammenhang auch die beiden Präsidentschaftskandidaten der Demokraten Obama und Hillary Clinton. Die Spendengelder, die im Vorfeld von Lessigs Kandidatur gesammelt wurden, stehen vollständig der "Change Congress" Organisation zur Verfügung. Auf der Webseite der Organisation stehen momentan keine weiteren Informationen über ihre konkreten Ziele zur Verfügung.
Das politische Engagement von Lawrence Lessig ist mit seiner vorzeitig angebrochenen politischen Laufbahn nicht beendet. Mit der Bekanntgabe seines Rücktritts ist gleichzeitig die Aufforderung verbunden, den Congress mit bürgerlichen Mitteln nicht von innen heraus, sondern "von außen" zu verändern. Auch sind innerhalb kurzer Zeit Spendengelder zusammengetragen worden.
Vielleicht handelt es sich bei Lessigs Kandidatur sogar um einen besonders cleveren Schachzug: so hat seine Ankündigung in den Congress einzuziehen für große Aufmerksamkeit gesorgt. Der Gründer der Creative Commons-Bewegung ist im bürgerschaftlichem Engagement möglicherweise auch wesentlich besser aufgehoben als auf der Bühne der Politik. (Autor: 020200)
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Lawrence Lessig: 10 minutes to announce two ideas
News Redaktion am Mittwoch, 27.02.2008 14:05 Uhr
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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