
Angefangen von Amateuren bis hin zu Grammy-Gewinnern ist auf Indaba Music alles mit und auch ohne Rang vertreten. Nachdem die beiden Macher ein nicht kommerzielles Label aus dem Boden stampften, kamen sie auf die Idee, dass dem Netz noch ein solches Portal fehlen würde. Hier sollen die Musiker untereinander in Kontakt treten, Feedback von ihren Fans bekommen und ihre Songs auf simple Art und Weise vertreiben können. Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Künstlern aller Kontinente ist erwünscht. Indaba ist ein Wort aus dem Sprachgebrauch der südafrikanischen Zulus, es steht dort für Zusammenarbeit und Gemeinschaft. Wer seine Stücke hier veröffentlicht kann entscheiden, ob er alle Rechte daran reservieren oder sie unter Anwendung der CC-Lizenzen vertreiben möchte. Die Verwendung der Creative Commons Lizenzen gestaltet die Durchführung der Veröffentlichung denkbar einfach. Durch Wettbewerbe und PR-Aktionen soll zusätzlich Schwung in die Community gebracht werden. So wurden die anderen Teilnehmer in der Vergangenheit z. B. dazu aufgefordert, einen Song vom US-amerikanischen Jazz-Saxophonisten und Grammy Award Gewinner Joe Lovano zu remixen. Die Verwendung der CC-Lizenzen machte die Veröffentlichung der Remixes zu einem Kinderspiel. Als Ergebnis kamen diverse neu abgemischte Jazzstücke oder komplett neue Umsetzungen im Bereich des Techno, Rock oder Reggae zutage. In den letzten Monaten wurde das Portal mit einem neuen Design versehen, dass den Usern die Anwendung einfacher gestalten soll. Man plant außerdem den Einbau neuer Features, die teilweise von den Künstlern selbst erfragt wurden.
Nie war es so einfach selber Musik zu machen wie heutzutage. Indaba ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Verwendung von Creative Commons den Interpreten wie auch Konsumenten ihr Leben leichter und unkomplizierter gestalten kann. Und dies ohne Einsatz einer Plattenfirma oder ohne den Umstand, dass die Musiker dabei die Rechte an ihren Werken komplett abtreten müssen.
(Via Creative Commons.org)
News Redaktion am Mittwoch, 05.03.2008 15:14 Uhr
Gibts das nicht schon auf Jamendo? EDiT: Hab mich vertan sry ...
Super Sache! Das werd ich mir mal näher anschauen!:T ...
gefällt mir :p ...
Scheint ja recht aufregend zu sein, werde das auf jeden Fall mal weiterempfehlen und auch selber nutzen... ...
Indaba Music ist eine internationale Community von und für Musiker, Profis und Musikfans, die mithilfe des Portals neue Kontakte aufbauen und ihre Kreativität effektiver anwenden können. Wer mag, kann den anderen Teilnehmern dieses sozialen Netzwerks seine Musikstücke zur Verfügung stellen u ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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