
Die Initative "One Laptop Per Child (OLPC)" ist eines der wenigen Projekte für Afrika, die in relativ kurzer Zeit viel Aufmerksamkeit erzeugt haben. Ziel von OLPC ist - bildlich gesprochen - jedes Kind in Afrika einen Laptop auszustatten und den Zugang zu Internet und Wissen zu ermöglichen. Das ehrgeizige Entwicklungsprojekt versucht vor allem mit Hilfe von Technologie den Wandel des Kontinents voran zu treiben. Dafür dürften die Computer nicht viel kosten. Es versteht sich explizit als Bildungsprojekt, doch andere Technologiefirmen haben den Marktwert für billige Laptops erkannt.
Negroponte ist durch Gründung des MIT-Media Labs weltweit bekannt geworden. Das 100 Dollar Laptop für die dritte Welt ist schon seit längerer Zeit seine Vision. Das nun fertige Gerät im verspielten Design ist hauptsächlich für gemeinnützige Einrichtungen in afrikanischen Ländern verfügbar. Bis auf wenige Ausnahmen ist es nicht auf dem freien Markt erhältlich. Ein neuer Ton Mischt sich in Negropontes Aussagen, möglicherweise bedingt durch den Ausstieg von Intel aus dem Projekt. Er möchte Kosten senken und dass die Computer noch biliger werden, "anstatt über hundert Bauteilen nur noch dreißig."
Auf den regulären Märkten gibt es schon vergleichbare Produkte, entwickelt unter anderem von Intel. Der Mikrochip-Hersteller war ursprünglich ebenfalls an dem OLPC-Projekt beteiligt, doch hat offenbar das Marktpotenzial erkannt. Letztes Jahr zog man sich überraschend aus dem Projekt zurück und entwickelte ein direktes Konkurrenzpordukt für den Markt: den Classmate PC. Es scheint ein reines Markt-Produkt zu sein, ohne Bildungs-Hintergrund und soll für 230 Dollar erhältlich sein. Auch der derzeitige Boom von kompakten Palm-Computern dürfte auf den Erfolg von OLPC zurückzuführen sein.
Negroponte sagte, mit ihrer Organisation hätten sie bisher "eher wie eine Terrorgruppe gearbeitet und unmögliches möglich gemacht". Das müsste sich nun ändern und sie müssten "mehr wie Microsoft" werden. Für diese Zweck sucht Negroponte einen neuen Geschäftsführer, jemanden der "wie Kofi Annan ist", der "die Welt eher als Mission, denn als Markt betrachtet".
Der neue Kurs des One Laptop per Child - Projektes scheint der ursprünglichen Besatzung nicht sonderlich zu liegen. Diese Woche gab Ivan Krstic bekannt, bisher zuständig für die technische Sicherheit der Laptops, die Organisation zu verlassen. Er könnte sich weder mit den neuen Zielen, noch mit der neuen Organisations-Struktur identifizieren. In seinem Weblog bekundet er den Verlust, denn das Team sei bisher wie eine Familie für ihn gewesen. Er würde nun nach neuen Angeboten suchen und auch akademischen Regungen überlegt er nachzugehen. Mit diesem Schritt folgt er Mary Lou Jepsen, ehemalige Leiterin des Technikteams. Sie verließ das Projekt und möchte mir ihrer neu gegründeten Firma Technik für Billig-Laptops vermarkten, die sie in dem Projekt entwickelt hat.
( via Futurezone )
News Redaktion am Samstag, 22.03.2008 16:13 Uhr
Das Projekt ist Augenwischerei, der laptop wird im Nu gegen eine AK47 getauscht und dann werden leute die Essen haben erschossen, schon hat man wieder eine woche überlebt. Wenn man wirklich mal einen Finden sollte der Wissen aus dem netz holt, dann nicht um einen Brunnen zu bauen, oder Land ...
Es ist erschreckend, wie hier offenbar manche Leute dem Rechtspopulismus der SVP verfallen sind - gut, dass sie noch nicht wählen dürfen. Bin 20, ergo seit 2 Jahren Wahlberechtigt. Bin kein SVP wähler, ich wähl nichts extremes, weder links noch rechts. Ich stütze meine ...
http://www.encyclopediadramatica.com/images/c/c2/Not-again-picard2.jpg ...
Interessantes Thema, leider in einem sehr schlechten Artikel verpackt. Rechtschreibefehler, semantische Wiederholungen und unglückliche Formulierungen. Der Autor sollte noch ein bisschen üben. Inhaltlich gehe ich natürlich mit xboxspule konform, darüber sollte man gar nicht diskutieren müssen. ...
"Die" kommen auch nicht hierher weil sie hier "grad so" überleben können, sondern weil sie hier mit 2000euro klamotten rumlauffen können, und die einzigen worte die sie auf schweizerdeutsch gelernt haben, betteleien und dumme anmachen sind. Es ist erschreckend, wie hier of ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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