
Die Anwohner hatten auf eine Häufung von Krebserkrankungen im näheren Umkreis hingewiesen. Diese Häufung konnte der Forscher bestätigen. Die Strahlungsbelastung der Sendeanlage muss nicht zwingend ursächlich sein, sie könne dabei aber eine Rolle spielen. Das Studiengebiet betraf einen Radius von 1.200 Metern rund um den Sender. Es wurde eine Fall-Kontroll-Studie mit drei Stichproben durchgeführt. Eine der Bedingungen war ein Aufenthalt von zumindest fünf Jahren im Studiengebiet. Die aussagekräftigste Stichprobe umfasste 67 Fälle, lebende und verstorbene Krebspatienten, sowie 1.242 Fälle ohne Krebs oder Krebsverdacht. Bei einer der drei Stichproben (84 Personen) wurde die Strahlungsstärke in den entsprechenden Schlafzimmern gemessen. Zusätzlich wurde die Strahlung mit Hilfe eines Berechnungsprogramms ermittelt. Laut der Studie hat Oberfeld festgestellt, dass es in einem Radius von etwa 200 Metern um den besagten Sendemast tatsächlich zu einer erhöhten Krebserkrankung unter den Anwohnern gekommen ist.
Der voliegende Fall wurde aber als Ausnahme bezeichnet, weil die Antenne mitten in der Stadt in einer Höhe von lediglich acht Metern installiert wurde. Normalerweise werden solche Antennen weit höher angebracht. Laut dem Umweltmediziner wäre es sinnvoll an einem zweiten Standort mit gleichen Konditionen zu untersuchen, um die Ergebnisse zu manifestieren. Die Studie veranlasste Gesundheitslandesrat Helmut Hirt diese unmittelbar an die "Arbeitsgruppe gesundheitliche Auswirkungen elektromagnetischer Felder" des österreichischen Gesundheitsministeriums weiterzuleiten. Die Arbeitsgruppe versprach das Einleiten weiterer Maßnahmen nach Einberufung einer Sondersiztung. Vor Jahren wurde das ehemalige C-Netz nach 13 Jahren Betrieb abgeschaltet.
Keine zwei Wochen nach Bekanntgabe der Ergebnisse der Forschungsarbeit wurden diese von der Mobilkom Austria, dem Rechtsnachfolger der ehemaligen österreichischen Post und Telegraphenverwaltung, öffentlich angezweifelt. Die Sendeanlage hätte dort nie existiert, warf man dem Forscher vor. Die Mobilkom Austria behauptet weiterhin, am betreffenden Standort habe es lediglich für ein halbes Jahr ab 1994 eine provisorische Sendeanlage für das D-Netz gegeben. Der Wissenschaftler wies die Vorwürfe zurück. Später drohte das Unternehmen dem Wissenschaftler sogar und versuchte ihn per Unterlassungsklage dazu zu zwingen, seine Erkenntnisse zu widerrufen. Weiterhin will man wegen der Rufschädigung Schadensersatzforderungen in Betracht ziehen. Gerd Oberfeld lehnt rundweg ab, er hat seine Aussagen bis dato nicht widerrufen. Die steirischen Grünen sehen in der Klage den Versuch, einen Kritiker mundtot zu machen.
Der Steirische Landtag indes kündigte an, die Handymasten-Stahlung künftig strenger zu limitieren. Auch wenn im vorliegenden Fall die Höhe der Sendemasten niedrieger als üblich war und auch das betroffene Netz nicht mehr ausgestrahlt wird: Auch Laien können sich an zwei Fingern ausrechnen, dass von einem solchen Sendemast noch immer ein gewisses Gesundheitsrisiko ausgeht. Der Nachfolger der ehemaligen Post- und Telegraphenverwaltung in Österreich wird die Unterlassungsklage nicht grundlos eingelegt haben.
(Via 3mind.info)
News Redaktion am Sonntag, 23.03.2008 17:29 Uhr
Ich könnte auch ein Bio-Freak sein der nur gesundheitsbewusst und ökonomisch gerecht einkauft. Heisst auf deutsch, Du "könntest" an bestimmten Sachen etwas ändern. Aber das sagtest Du - und ich - bereits. ...
200% Nonsens. Glotz in Deinen dämlichen Einkaufswagen, und: h a l t s M a u l. So so! Weißt du denn was ich kaufe? Ich könnte auch ein Bio-Freak sein der nur gesundheitsbewusst und ökonomisch gerecht einkauft. Aber nein, du hast recht, ich bins nicht. Aber was bitte will ...
o.O Mal ganz ruhig bleiben. War bisschen deftig, ich entschuldige mich hiermit bei crazy-biscuit. Meine Kernaussage bleibt aber trotzdem. ...
200% Nonsens. Glotz in Deinen dämlichen Einkaufswagen, und: h a l t s M a u l.o.O Mal ganz ruhig bleiben. Zum Thema: Da man den meisten Studien bisher einfach nicht wirklich trauen kann, speziell was deren Objektivität angeht, klammere ich das Thema erstmal aus. Ich brauch n ...
Wohl wahr, alle Dinge die wir nicht ändern können geschehen bis zum bitteren Ende. 200% Nonsens. Glotz in Deinen dämlichen Einkaufswagen, und: h a l t s M a u l. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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