
Von Sony BMG werden nun 300.000 Euro Schadenersatz gefordert. Drei Jahre war die Software offenbar unlizensiert im Einsatz - geladen wurde sie als Trial-Version und 2004 in Betrieb genommen. Anschließend wurde sie mit einem aus dem Netz geladenen Key freigeschaltet - erst dann kann beispielsweise technischer Support in Anspruch genommen werden.
Was dann auch Ende 2007 passierte: ein Sony-Angestellter meldete sich bei PointDev, wo man feststellte, dass kein gültiges Account für die Installation vorhanden war und der 2004 verwendete Key zur Freischaltung wohl aus einer der einschlägigen Quellen im Netz geladen wurde.
Trotz der nun geforderten Entschädigungssumme sieht man die Sache bei PointDev relativ gelassen: CEO Agustoni führt Zwischenfälle wie diesen auf die Unternehmenspolitik zurück, die Angestellte mit einem ausreichenden Budget für die benötigte Software ausstattet oder eben nicht - wenn nicht, finden die Beschäftigten eben andere Wege, um die benötigten Tools zu verwenden und die Arbeit zu tun, die sie eben tun müssen.
Immerhin: wer bisher angenommen hat, technischen Support mit unlizensierten Installationen zu kontakten sei ein Problem, das vor allem intelligenzmäßig wenig belastete Game-Kiddies betrifft, ist nun eines besseren belehrt worden.
News Redaktion am Donnerstag, 27.03.2008 11:24 Uhr
Es geht ja hier nicht um eine Strafe, sondern offenbar um die Rückwirkende Bezahlung der Lizenzgebühr. (Es wird ja nicht erwähnt auf wievielen Systemen die Software genutzt wird, aber wird bestimmt nicht nur ein Rechner sein.) Jap, schlimm genug. Jede Privatperson wäre gle ...
Es geht ja hier nicht um eine Strafe, sondern offenbar um die Rückwirkende Bezahlung der Lizenzgebühr. (Es wird ja nicht erwähnt auf wievielen Systemen die Software genutzt wird, aber wird bestimmt nicht nur ein Rechner sein.) ...
ich finde auch, dass 300.000€ viel zu wenig sind die Strafen für Urheberrechtsverletzungen sollen ja abschrecken, sie machen es ja genauso also wenn schon ein Privater für ein paar Lieder 3.000€ zu zahlen hat, dann sollte einem so großen Unternehmen, dass die Software wohl auf zigtaus ...
die werden sich das Geld schon von den kleinen-mp3-piraten wiederholen. Das geht nämlich so nicht nur wenn die das machen wenn juckts ? 300.000€ ist für die ein Witz ...
Die haben das mehrere Jahre gewerblich genutzt und brauchen nur 300.000 Euro zu zahlen? Na super. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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