
Auf ThisIs50.com können die Freunde seiner Musik eigene Benutzerprofile erstellen, so wie bei den Anbietern wie Facebook oder Myspace auch. Der Unterschied ist nur, hier hat der Musiker zu Werbezwecken den direkten Zugang zu den E-Mail-Adressen der gesammelten Fangemeinde.
Solche eigens aus dem Boden gestampften Portale scheinen sich zur nächsten Generation von Fansites zu entwickeln. Die Anhänger der Gruppe oder des Interpreten können dort untereinander in Kontakt treten und haben einen konkreten Grund, dieser Website häufiger einen Besuch abzustatten. Die Musiker hingegen können gezielt MP3-Downloads, T-Shirts, Klingeltöne für Handys oder andere Merchandise-Artikel zum Verkauf anbieten, Tourneedaten, neue Alben etc. ankündigen. Die Bewerbung neuer Produkte ist auf normalen Portalen in dieser Form natürlich nicht möglich, darüber hinaus hosten sie sämtliche Inhalte, die ihre Besucher online stellen. Chris Romero, Direktor bei G-Unit Records über deren Projekt: "Was ThisIs50Cent.com von anderen Seiten wie Myspace unterscheidet ist, dass wir die E-Mail Datenbank kontrollieren. Wir können so unsere Mitglieder anschreiben, wenn wir es möchten". Dabei ist die Website nicht als reiner Fanclub zu verstehen, eher als Showroom für seine Musik und die anderer Interpreten, die er mag. Er kann so News kommentieren und im Gegensatz zu Facebook etc. natürlich auch Aussagen von Fans löschen lassen, die ihm nicht gefallen. Man wird die populären Netzwerke nicht ersetzen können, diese um eigene Angebote erweitern aber schon. Natürlich möchte man die Leute lieber zu Angeboten locken, wo man selber die volle Kontrolle über die dargestellten Texte und Bilder der Fans behält. Die Künstler sollen sich durch eigene Texte verewigen, um dem Portal einen einzigartigen Charme zu verleihen und um sicherzustellen, dass die Hörer auch wieder kommen. Umso mehr User generated Content dabei im Laufe der Zeit entsteht, umso besser.
Rapper Ice Cube und DJ Pooh haben Anfang März ihr eigenes UVNTV eröffnet. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Breitband Fernsehen und einer Social Networking Site, wo Artisten und Bands ihren eigenen Fernsehkanal mit Videos, Interviews etc. online stellen können. Rapper Mark Jordan aka Snoop Dogg hat dort bereits seinen eigenen TV-Kanal eröffnet. Die Betreiber sehen genau, welche Inhalte und Anzeigen erfolgreich sind und können dementsprechend darauf reagieren. Auch die Softwareschmiede Rockstar Games hat dort ein virtuelles Zuhause bezogen. Die Connection zu den Spieleherstellern entstand während der Entstehung am Spiel "Grand Theft Auto: San Andreas" - DJ Pooh war am Script für das Spiel beteiligt.
Aber noch wichtiger ist für die Künstler der finanzielle Aspekt: Seit dem Launch von Minogues KylieKonnect im Herbst letzten Jahres haben nahezu 25 Prozent aller registrierten User dort entweder einen Klingelton oder ein anderes kostenpflichtiges Produkt erworben. Facebook, Myspace etc. machten es vor, die Musiker kopieren mehr und mehr deren Konzept mit Erfolg. Die Kosten für die Erstellung der eigenen Portale halten sich dabei sehr in Grenzen. Manche Anbieter stellen den Musikern für den Betrieb solcher Websites nur 34 US-Dollar pro Monat in Rechnung. Für die Interpreten sind solche Portale bei der Aussicht auf solche Umsätze wahrlich ein lohnendes Geschäft.
(Via Reuters.com)
News Redaktion am Sonntag, 30.03.2008 19:14 Uhr
Du meinst........ das Internet? nein er meint gulli:o :p finde auch. dass es reicht mit den social networks. das sind meist datenexhibitionisten, die ihre gesamte persönlichkeit darlegen, quasi einen datenstriptease machen. aber bitte, wers braucht:rolleyes: . ich fi ...
Viele tun das sicherlich um ihr Image aufzubessern. Nich das ich das grundsätzlich verurteile aba es is numal manchmal die traurige Wahrheit! Außerdem würds mehr bringen wenn sie bei sich im stillen anfangen und außerdem gemeinsam im größerem rahmen soziale Projekte anfangen. gruß, anti-fac ...
Ich verstehe nicht weshalb alle und jeder ein eigenes Social Network gründen muss, da dies ja eigentlich gegen den Gedanken der Social Networks spricht. Eigentlich sollte es ja Leute verbinden und diese nicht wieder aufteilen... Ich wünschte es gäbe nur ein Social Network :D das wä ...
Ich wünschte es gäbe nur ein Social Network :D das wär mal was. Du meinst........ das Internet? ...
Ich verstehe nicht weshalb alle und jeder ein eigenes Social Network gründen muss, da dies ja eigentlich gegen den Gedanken der Social Networks spricht. Eigentlich sollte es ja Leute verbinden und diese nicht wieder aufteilen... Ich wünschte es gäbe nur ein Social Network :D das wär mal was. ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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