Für die Abwicklung der Geschäfte ist nicht der Browserhersteller Mozilla selbst verantwortlich. Damit hat man die Firma GatewayCDI beauftragt. Wie nun bekannt wurde, hatte der Dienstleister anscheinend mit Sicherheitsproblemen zu tun. Mozilla teilte derweil mit, dass Datensätze der Kundschaft abhanden gekommen sind. Solange die Angelegenheit nicht geklärt ist, wird der Mozilla Store bis auf Weiteres im "Wartungsmodus" bleiben.
Mozilla hat dem veröffentlichten Blogeintrag zufolge prompt gehandelt, als die Problematik bekannt wurde. Ob der Drittanbieter GatewayCDI den bekannten Browser-Hersteller selbst in Kenntnis darüber gesetzt hat, oder ob Mozilla die Informationen aus einer anderen Quelle hat, wurde jedoch nicht erwähnt. In jedem Fall wurde das Partnerunternehmen dazu aufgefordert, die betroffenen Kunden umgehend über den Sachverhalt zu informieren. Dazu erklärte man sich bereit. Momentan sei man noch damit beschäftigt, die genauen Umstände zu klären, hieß es.
Anders als beim Mozilla Store sollen beim International Mozilla Store keine Kundendaten verloren gegangen sein. Im Zuge einer Vorsichtsmaßnahme wurde dieser aber ebenfalls aus "Wartungsgründen" geschlossen. Unabhängig davon ist der Mozilla Community Store in bekannter Art und Weise erreichbar. Wann die Problematik geklärt sein wird, lässt sich aktuell nur schwer einschätzen. Mit einer Wiedereröffnung ist erst dann zu rechnen, wenn sich die Dinge geklärt haben. (gS-)
News Redaktion am Mittwoch, 05.08.2009 21:47 Uhr
@JoJoBond: Seh ich ähnlich. Manch andere würden weitermachen und am Ende wäre dann das Geschrei noch größer... ...
Hmm... ja, vernünftig gehandelt, trotzdem sehr ärgerlich für die Kunden. Ich versuche immer den Registrierungen bei Online-Shops zu umgehen. Häufig klappt das auch, aber bleibt man dann von etwaigen Datendiebstahl wirklich verschont? ...
Vernünftig. ...
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