
Das soziale Netzwerk Xing will auch auf den Wahlkampf-Zug aufspringen. Wie die Konkurrenten Facebook und StudiVZ will auch Xing den Bundestagswahlkampf online kämpfen lassen. Während Politik bisher kein Thema für das Business-Netzwerk war, hat die Xing-Communitymanagerin Silke Schippmann heute die Wahlplattform im Xing Blog vorgestellt. Das Unternehmen hatte sich jedoch auf die Aufnahme von maximal sechs Parteiprofilen festgelegt. So sollten sich nur die etablierten Parteien von CDU bis Linkspartei präsentieren dürfen.
Der Web 2.0-Dienstleister hatte sich "für eine klare Linie und gegen radikale Gruppen auf der Plattform entschieden", weshalb man grundsätzlich weitere Parteien ablehne. Sympathisanten der Piratenpartei vernetzten sich innerhalb von Minuten. "Ich vermisse die Piratenpartei", schreibt beispielsweise der erste Kommentator auf den Blogeintrag als Reaktion auf diese Handhabung. Das sahen offenbar viele so. Innerhalb weniger Stunden wurde die Xing-Moderation mit Kommentaren und Emails überflutet, die eine Aufnahme der Piraten forderte. Auf Twitter machte man sich derweil über die Xing-interne "Sonntagsfrage" lustig. In einer portalinternen Umfrage fragte Xing: "Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre?" Die Antwort: über 90% der über 12.000 Teilnehmer stimmten für die "sonstigen Parteien", wobei anzunehmen ist, dass hier speziell die Piratenpartei gemeint sein wird.
"die #piraten+ solltn sich in #sonstige+ umbenennen", twitterten daraufhin etliche Internetnutzer. Gegen 20 Uhr, und damit rund zehn Stunden nach dem Start der Wahlplattform, hatte Communitymanagerin Schippmann dann plötzlich die Meinungsänderung verkündet. "Wir haben heute im Laufe des Tages ein zahlreiches Feedback unserer Mitglieder erlebt, die sich eine Ausnahmeregelung und damit eine Gruppe der Piratenpartei auf XING wünschen", schreibt Schippmann bei Xing. "Als Web-2.0-Unternehmen nehmen wir das Feedback ernst und hören auf unsere User- wie wir es bereits in der Vergangenheit getan haben." Man räumt der Piratenpartei nun ausnahemsweise ebenfalls das Recht ein, ein eigenes Parteiprofil zu eröffnen. Dennoch stellt Schippmann klar, dass es "auch in Zukunft keinen Platz für radikale Gruppierungen auf XING geben" werde. Obwohl die Partei sich bisher noch nicht bei Xing registriert hat ist anzunehmen, dass es ein reges Interesse an ihr geben wird. Bei Konkurrenten StudiVZ ist die Piratenpartei mittlerweile die beliebteste Partei. Mit fast 40.000 Unterstützern zählt sie sogar mehr Anhänger als die CDU, welche das zweitgrößte Parteiprofil stellt. (Malo)
News Redaktion am Mittwoch, 05.08.2009 21:55 Uhr
Der Web 2.0-Dienstleister hatte sich "für eine klare Linie und gegen radikale Gruppen auf der Plattform entschieden", weshalb man grundsätzlich weitere Parteien ablehne. Piraten bzw. Parteien im allgemeinen und "Radikal" :D :D :D ....revoltierend, vielleicht, aber niemals ...
das nächste mal werds ichs aufjeden fall tun, auch wenn meine freundin mich dann hasst :eek: was hast du denn für ne freundin. ich bin dabei meine ebenfalls politisch zu motivieren (auch wenn es nicht ganz so klappt) naja ich schenk ihr demnächst ein piraten tshirt damit ...
das nächste mal werds ichs aufjeden fall tun, auch wenn meine freundin mich dann hasst :eek: Warum hasst die Dich denn dann? Ist sie etwa für die VDS, für Zensur und für den Überwachungsstaat, weil sie Angst vor Raubkopierern, Gamern und Terroristen hat? :D MfG And ...
ich meine allein schon dem namen nach sollte klar sein, dass die piraten die im internetrepräsentz haben. wer übers internet versucht gegen sie anzugehn, rennt gegen ne wand- selber schuld ich bereue es, dass ich letzte wahlen verpasst hab und die piraten ncith gewählt hab :D das nächste mal we ...
Es gibt keine Partei namens "Sonstige"! :) Dann lass uns eine gründen... :D :T Aber wenn die SPD so weitermacht, kann sie sich ja den Titel demnächst sichern: Sonstige Partei Deutschlands....... :D oder alle Parteien die zum ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
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